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Bahnstrecke zwischen Köln und Hagen wird nach Sanierung wieder freigegeben

Die Deutsche Bahn gibt die seit Februar 2026 vollgesperrte Strecke zwischen Köln und Hagen am 10. Juli 2026 wieder für den Zugverkehr frei, nachdem 90 Prozent der Gleise und Oberleitungen erneuert wurden. Bis zur Freigabe bleibt die Situation für Pendler durch einen unzuverlässigen Ersatzverkehr …

Sperrung zwischen Köln und Hagen: Bahn gibt Strecke frei
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Nach fünf Monaten: Strecke Köln – Hagen wird wieder in Betrieb genommen

Die Deutsche Bahn hat angekündigt, die seit Februar 2026 gesperrte Strecke zwischen Köln und Hagen wieder für den Zugverkehr freizugeben. Der geplante Termin für die Wiederaufnahme des Betriebs ist der 10. Juli. Bis zu diesem Datum müssen noch die Modernisierungsarbeiten an den Bahnhöfen abgeschlossen und eine umfassende Abnahmeprüfung der technischen Anlagen durchgeführt werden. Laut Bahn sind bereits etwa 90 Prozent der Gleise und Oberleitungen erneuert worden.

Ersatzverkehr: Pendler leiden unter Verspätungen

Bis zur Wiedereröffnung bleibt die Situation für Pendler und Reisende angespannt. Rund 200 Ersatzbusse sind im Einsatz, wobei einige als Expressbusse zwischen den größeren Bahnhöfen verkehren, während andere alle Zwischenstationen bedienen. Fahrgäste berichten von häufigen Verspätungen, da die Busse auf den Autobahnen im Stau stehen. Der Fernverkehr von Köln nach Berlin und Hamburg wird großräumig über das Ruhrgebiet umgeleitet.

Generalsanierung: Vollsperrung als neues Konzept

Die Generalsanierung stellt das größte Bahnbauprojekt in Nordrhein-Westfalen dar. Die Bahn verfolgt dabei erstmals in NRW das Konzept der Vollsperrung: Anstatt mehrere kleine Baustellen während des laufenden Betriebs zu betreiben, wird die Strecke einmalig vollständig gesperrt und umfassend erneuert. Nach Abschluss der Arbeiten soll die stark frequentierte Verbindung zuverlässiger werden. Für die Zukunft plant die Bahn ab Juli 2026 die Generalsanierung der rechtsrheinischen Strecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden.


Quellen: t-online, Die Zeit, WDR

Bildquelle: depositphotos

Ronny Winkler