Am 4. Mai 2026 beginnt die Aufwertung der Freizeitanlage zwischen Dürerstraße und Holbeinstraße in Dresden, die bis Ende August dauern soll. Das Projekt umfasst neue Spiel- und Sportmöglichkeiten sowie eine barrierefreie Gestaltung und wird aus Fördermitteln finanziert.
Baubeginn für die Freizeitanlage zwischen Dürerstraße und Holbeinstraße

Am Montag, dem 4. Mai 2026, startet die Aufwertung der Spiel-, Sport- und Freizeitanlage, die sich zwischen der Dürerstraße und der Holbeinstraße befindet. Die Arbeiten werden vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft in Auftrag gegeben und sollen voraussichtlich bis Ende August abgeschlossen sein.
Die bestehende Anlage wird modernisiert, um ein vielfältiges Angebot an Spielmöglichkeiten sowie Aufenthalts- und Verweilmöglichkeiten zu schaffen. Dr. Sascha Döll, der Amtsleiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, hebt hervor, dass die neue Anlage den Bedürfnissen der Dresdner Bevölkerung gerecht werden soll.
Das zukünftige Angebot umfasst unter anderem neue Sportmöglichkeiten wie eine Parcoursfläche, eine Streetballanlage und eine Tischtennisplatte. Für jüngere Kinder sind Ergänzungen wie eine Balancierstrecke und eine Rutsche geplant. Zudem wird das vorhandene Trampolin durch ein größeres Mehrfeld-Trampolin ersetzt. Geschützte Sitz- und Liegemöglichkeiten werden ebenfalls geschaffen.
Ein neuer barrierefreier Weg wird zwischen der Dürerstraße und der Holbeinstraße angelegt, der eine Mehrgenerationen-Bank als zentralen Treffpunkt beinhaltet. Darüber hinaus werden zusätzliche Bäume und Sträucher gepflanzt, um mehr Schatten zu bieten, sowie eine neue Wildstaudenfläche an der Dürerstraße.
Bürgerbeteiligung und Planung
Die Neugestaltung der Freizeitanlage basiert auf den Wünschen der Bürger. Im Juli 2024 hatten die Nutzer die Möglichkeit, in zwei Beteiligungsveranstaltungen ihre Anregungen und Wünsche zu äußern. Diese Rückmeldungen sowie weitere Vorschläge aus dem Stadtbezirksrat Altstadt bildeten die Grundlage für die nun beginnende Umsetzung.
Finanzierung des Projekts
Das Projekt ist Teil des Förderprogramms „Nachhaltige integrierte Stadtentwicklung (NiSE) im Fördergebiet Dresden Johannstadt/Pirnaische Vorstadt“ für den Zeitraum von 2021 bis 2027. Die Finanzierung erfolgt durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), den Haushalt des Amtes für Stadtplanung und Mobilität sowie durch Mittel des Stadtbezirks Altstadt in Höhe von 25.000 Euro. Die Gesamtkosten für Planung und Bau belaufen sich auf rund 500.000 Euro, wobei 70 Prozent dieser Summe aus Fördermitteln stammen.
Ausführende Firmen
Die Planung der Aufwertung der Sportanlage obliegt dem Büro Ahner Landschaftsarchitektur aus Dresden, das in Zusammenarbeit mit der Firma TraceSpace aus Berlin für die Parcoursanlage tätig ist. Die Garten- und Landschaftsbauarbeiten werden von der Josef Saule GmbH aus Dresden durchgeführt, während die Fertigung der Parcourselemente von Play-Parc Allwetter-Freizeitanlagenbau aus Bad Driburg übernommen wird.
Weitere Informationen
Für zusätzliche Informationen steht eine Webseite zur Verfügung, die detaillierte Einblicke in das Projekt bietet.
Bildquelle: ai-generated-gemini








