Ein möglicher neuer Trainer für den Bundesligisten könnte der ehemalige Bundesliga-Profi Martin Demichelis sein, der bereits Erfahrung in Südamerika und Mexiko gesammelt hat.
Argentinier Demichelis im Fokus bei Werder Bremen

Die Dänen Bo Svensson und Bo Henriksen sind bei Fußball-Bundesligist Werder Bremen offenbar als Topkandidaten für den Trainerposten aus dem Rennen. Wie erst die «Bild» und dann die «Deichstube» berichteten, sagte der frühere Mainz- und Union-Berlin-Coach Svensson dem Club ab. Dem 46-Jährigen soll demnach die Überzeugung für die Aufgabe gefehlt haben.
Auch der ehemalige Mainz-Trainer Henriksen wird wohl nicht die Nachfolge von Horst Steffen antreten, der am Sonntag gehen musste. Dies hatte sich laut «Deichstube» schon am Montagabend abgezeichnet. Der 50-Jährige soll noch bis 2027 bei den Rheinhessen unter Vertrag stehen. Verhandlungen seien deswegen zu schwierig gewesen, schreibt die «Bild».
Die Absagen dürften für die Bremer und den in die Kritik geratenen Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz ein großer Rückschlag sein.
Ex-Bayern-Profi offenbar im Fokus
Dafür ist ein früherer Bundesliga-Profi offenbar in den Fokus gerückt: Laut Informationen der «Deichstube» haben die handelnden Personen dabei unter anderem den Argentinier Martin Demichelis im Blick, er soll bei den Überlegungen eine Rolle spielen. «Richtig heiß» soll die Personalie aber noch nicht sein.
Der 45-Jährige war von 2003 bis 2011 beim FC Bayern aktiv. Zuletzt war er in Südamerika tätig, wo er zunächst River Plate in Buenos Aires und dann den mexikanischen Erstligisten CF Monterrey trainierte. Vorher betreute Demichelis bereits die Jugendmannschaft des FC Bayern sowie das Reserveteam der Münchner.
Trainer von außen gewünscht
Der 15. in der Tabelle der Bundesliga trennte sich am Sonntag nach zehn sieglosen Spielen von seinem bisherigen Chefcoach Steffen. Fritz bekräftigte danach in einer Medienrunde, dass der neue Trainer nicht Teil einer internen Lösung sein soll, sondern von außen geholt werden soll.








