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Bewaffneter Vorfall in Nürnberg: Polizeibeamte in Ausbildung handeln schnell

In der Nürnberger Innenstadt überwältigen Beamte in Ausbildung einen bewaffneten Mann, der einen Schuss mit einer Schreckschusswaffe abgibt. Drei Polizeibeamte erleiden dabei leichte Verletzungen.

Beamte in Ausbildung überwältigen bewaffneten Mann
Bildquelle: (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Am Donnerstagabend, dem 16. Juli 2026, ereignete sich in der Nürnberger Innenstadt ein Vorfall, bei dem Polizeibeamte in Ausbildung einen bewaffneten Mann festnahmen. Dieser hatte zuvor einen Schuss mit einer Schreckschusswaffe in Richtung einer Personengruppe abgegeben. Bei dem Einsatz erlitten drei Beamte leichte Verletzungen.

Chronologischer Ablauf der Ereignisse

Gegen 22:30 Uhr beobachteten die in der Breiten Gasse eingesetzten Beamten in Ausbildung einen Mann, der aus einer Tasche eine schwarze Pistole zog. Da die Beamten unsicher waren, ob es sich um eine echte Waffe handelte, alarmierten sie sofort den Polizeinotruf und nahmen die Verfolgung des Verdächtigen auf.

Der Auslöser des Vorfalls

Als der Tatverdächtige die Verfolgung bemerkte, versuchte er zunächst zu fliehen. Schließlich drehte er sich jedoch abrupt zu den Beamten um und feuerte aus nächster Nähe einen Schuss ab. Später stellte sich heraus, dass die verwendete Waffe eine Schreckschusswaffe war.

Folgen und aktuelle Situation

Die Beamten in Ausbildung sowie die kurz darauf eintreffenden Kräfte des Unterstützungskommandos (USK) Mittelfranken konnten den 23-jährigen Mann schnell überwältigen. Die Schreckschusswaffe wurde sichergestellt. Im Verlauf des Einsatzes erlitten drei Beamte leichte Verletzungen. Der Verdächtige führte neben der Waffe auch ein Messer sowie Dopingmittel mit sich. Eine Blutentnahme wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth durchgeführt, und der Mann wurde vorläufig in Polizeigewahrsam genommen.

Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Der 23-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Bedrohung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

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Quellen: presseportal

Bildquelle: Bildquelle: (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

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Ronny Winkler