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Bioweg stellt 35 Millionen Euro für den Bau der größten Zellulosefabrik Europas bereit

Bioweg investiert 35 Millionen Euro in die größte Zellulose-Fabrik Europas in Elsdorf, Nordrhein-Westfalen. Die Anlage wird umweltfreundliche Alternativen zu Mikroplastik produzieren und schafft rund 30 neue Arbeitsplätze.

Bioweg investiert 35 Millionen in Europas größte Zellulose-Fabrik
KI-generiert

Bioweg investiert 35 Millionen Euro in neue Zellulose-Fabrik in Nordrhein-Westfalen

Das Unternehmen Bioweg hat die Pläne zur Errichtung einer neuen Fabrik in Elsdorf, Nordrhein-Westfalen, offengelegt. Mit einem Investitionsvolumen von 35 Millionen Euro wird diese Anlage die größte ihrer Art in Europa sein und die Produktion von bakterieller Zellulose ermöglichen. Durch dieses Vorhaben sollen etwa 30 neue Arbeitsplätze in der Stadt mit einer Bevölkerung von 21.284 Menschen entstehen. Zudem wird das Projekt von der Europäischen Union mit einer Förderung in Höhe von 10,3 Millionen Euro unterstützt.

Nachhaltige Lösung für Mikroplastikproblematik

Das Ziel von Bioweg ist es, eine umweltfreundliche Alternative zu Mikroplastik zu schaffen, das häufig in Alltagsprodukten wie Düngemitteln, Kosmetika und Reinigungsmitteln vorkommt. Mikroplastik hat den Nachteil, dass es nur schwer abbaubar ist und in Böden sowie Gewässern verbleibt. Stattdessen produziert Bioweg bakterielle Zellulose, einen aus Zucker von speziellen Bakterien hergestellten Naturstoff. Dieser zähe, fadenartige Stoff kann als Beschichtung für Düngemittel oder Saatgut eingesetzt werden und zerfällt im Boden rückstandslos.

Geplante Produktionskapazität und Zeitrahmen

Die neue Fabrik in Elsdorf soll jährlich bis zu 10.000 Tonnen bakterielle Zellulose erzeugen. Der Beginn der Bauarbeiten ist für Ende 2026 angedacht, während die ersten Auslieferungen für das Jahr 2028 erwartet werden. Diese Investition ist ein entscheidender Schritt in der Entwicklung nachhaltiger Materialien und könnte erheblichen Einfluss auf die Branche für biologisch abbaubare Produkte in Europa haben.

Politische Reaktionen und Unterstützung

Andreas Heller, der Bürgermeister von Elsdorf, äußerte sich optimistisch über die bevorstehenden Entwicklungen in seiner Stadt. Er betonte, dass nach der langen Tradition in der Zuckerproduktion nun eine neue Branche mit hochwertigen Arbeitsplätzen entstehen wird. Auch Romina Plonsker, die Landtagsabgeordnete der CDU, unterstrich die Bedeutung des Projekts und verwies auf die EU-Förderung im Rahmen des Programms „Produktives.NRW“, die zur Umsetzung des Vorhabens beiträgt.


Quellen: Bild, ksta

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS