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BKA warnt vor Anschlägen in Deutschland

Laut einem Geheimpapier rechnet das Bundeskriminalamt mit Angriffen in Deutschland.

Foto: NF24 / Canva

Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt vor Anschlägen gegen Atomanlagen, Gaspipelines und auf den gesamten Schwerlastverkehr!  

Von einer „abstrakten Gefährdung der Energie-Infrastruktur“ sei auszugehen. Erwartet werden „Straftaten zum Nachteil der Energie-Infrastruktur sowie hiermit assoziierten Institutionen und Entscheidungsträgern“.

Geheimpapier des BKA

In einem Geheimpapier des BKA-Referats ST14 „Gefährdung“ heißt es, „die zu erwartende Verschärfung der wirtschaftlichen Lage in den kommenden Monaten, hervorgerufen durch die zu befürchtende Energieknappheit und deren wirtschaftlichen Auswirkungen, ermöglicht Akteuren/Gruppierungen aus den verschiedenen Phänomenbereichen der Politisch Motivierten Kriminalität (PMK)“, die brisante Lage „gemäß den eigenen Bestrebungen“ auszunutzen.

Demnach könnten links-grüne Aktivisten kriminelle Angriffe planen und ausführen. Demnach müssen sich die Kriminalisten in kommender Zeit besonders mit der „linken Szene“ auseinandersetzen.  Besonders „Themenfeldern, wie bspw. Antimilitarismus, Antikapitalismus, Klimaschutz und Nachhaltigkeit“ bieten Raum für Extremismus. „Insbesondere Besetzungs- und Blockadeaktionen sowie Sachbeschädigungen oder Brandstiftungen gegen den Energiesektor“ könnten geplant sein.

Vor allem radikale Klima-Aktivisten („Fridays for Future“, „Last Generation“), die bisher ihre kriminellen Aktivitäten „nur“ in Innenstädte ausführen, könnten zu nationalen Anschlägen übergehen. Normalerweise blockieren die Beteiligten Autobahnen, in dem sie sich auf diesen festkleben, bohren Lkw-Reifen an oder seilen sich von Autobahnbrücken ab. Vermutlich würden diese in Zukunft auch zu weitaus gefährlicheren Angriffen übergehen.

Energiekonzerne in Gefahr

„Die Nutzung und der Ausbau fossiler Energieträger (vornehmlich Erdgas und Braunkohle)“ stünde bereits dem BKA zufolge „im Fokus entsprechender Agitation“.

Somit sind laut BKA vor allem mehrere Energiekonzern in Gefahr:

„Energiekonzerne, die allgemein als die sogenannten ‚Krisenprofiteure‘ bezeichnet werden“, „Kernkraftwerke, deren Laufzeitverlängerung sich noch in der politischen Diskussion befindet“,

„Einrichtungen und Unternehmen, die unmittelbar in Relation zur fossilen Energiegewinnung gesetzt werden können“,

„weitere Bereiche kritischer Infrastrukturen, wie Häfen oder der Schienenverkehr“, die aus Sicht „linker Akteure“ zumindest in den „Zusammenhang mit der fossilen Energiegewinnung gestellt werden könnten“.

Dem BKA-Geheimpapier zufolge weisen diese kriminellen linksextremistische Gruppierungen einen Propagandaeffekt vor, da sie sich als vermeintlich harmloser Klima-Aktivisten ausgeben.

Explizit heißt es im Papier: „Einhergehend mit Klimaprotesten richten sich die Kundgebungen und Aktionen vermehrt gegen die großen Energiekonzerne, die allgemein als die sogenannten, Krisenprofiteure‘ bezeichnet werden, weil sie aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Situation hohe Gewinne erzielen, während viele Menschen befürchten, ihre Strom- und Gasrechnungen zukünftig nicht mehr bezahlen zu können“.

YY
Quellen: bild.de