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RB Leipzig siegt souverän gegen Heidenheim mit 3:0

RB Leipzig überzeugt mit schnellem Dreierpack in der zweiten Hälfte und beendet Auswärts-Ergebniskrise.

David Raum entschied die Partie mit dem 3:0.
Foto: Harry Langer/dpa

RB Leipzig hat beim 1. FC Heidenheim die nächste Enttäuschung klar vermieden, indem sie innerhalb von acht Minuten drei Tore erzielten. Eine Woche nach dem 1:5 beim FC Bayern gewann RB auf der Ostalb dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte mit 3:0 (0:0).

Nach einer ersten Halbzeit ohne Tore entschieden Ridle Baku (62.), Antonio Nusa (68.) und David Raum (70.) mit einem schnellen Dreierpack das Spiel. Dadurch beendete das Team von Trainer Ole Werner zum Beginn einer Woche mit drei Spielen gegen Abstiegskandidaten nach zuvor drei sieglosen Spielen auswärts auch seine kleine Auswärts-Ergebniskrise.

RB kann schon am Dienstag die nächsten Punkte holen

RB kann also wie in der ersten Hälfte der Saison nach einer Niederlage gegen die Bayern eine Serie von Erfolgen beginnen. Bereits am Dienstag steht das Nachholspiel gegen den FC St. Pauli an, und vier Tage später das Heimspiel gegen den FSV Mainz 05.

Heidenheim hat nach 19 Spieltagen nur 13 Punkte gesammelt. Und am Sonntag in einer Woche steht ein Auswärtsspiel gegen Borussia Dortmund an, was die nächste schwierige Herausforderung gegen ein Topteam bedeutet.

Außenseiter vergibt zunächst die besseren Chancen

Im kleinsten Stadion der Fußball-Bundesliga war es zu Beginn lebhaft. Nach nur drei Minuten traf Antonio Nusa den linken Pfosten. Nur 90 Sekunden später landete der Ball zum ersten Mal im Netz – aber Nationalspieler Raum stand im Abseits, als er den Pass auf Christoph Baumgartner spielte.

Die Führung schien in den Anfangsminuten unausweichlich zu sein, aber die Offensive von Trainer Ole Werner verlor schnell an Schwung. Letzte Woche war RB in der ersten Halbzeit noch nah dran gewesen, die Bayern zu überwinden. Auf der Ostalb hatten Nusa, Yan Diomande und Co. Schwierigkeiten.

Es hätte auch 1:0 für den 1. FC Heidenheim stehen können, als Mathias Honsak den Ball auf Arijon Ibrahimovic flankte, aber dieser den Ball aus fünf Metern Entfernung nicht an RB-Torhüter Peter Gulacsi vorbeibrachte (13.). In der Nachspielzeit der ersten Hälfte vergab auch Marvin Pieringer für die Gastgeber die Chance, als er den Schuss von Jan Schöppner über das Tor schoss.

RB offensiv effizient in der zweiten Hälfte

Die zweite Hälfte entschädigte – aus Sicht der Leipziger. Obwohl Ibrahimovic direkt nach Wiederanpfiff knapp am linken Pfosten vorbeischoss und das Heidenheimer Engagement nicht belohnte, übte RB immer stärkeren Druck auf den Außenseiter aus.

Baku begann die turbulente Phase mit einem Pass von Diamonde, der den Ball sehenswert ins linke obere Eck des Strafraums schoss. Dann dribbelte sich Nusa auf der linken Seite in den Strafraum und überwand die Heidenheimer Abwehr sowie Torhüter Diant Ramaj.

RB war auch nach dem schnellen Doppelpack nicht zufrieden, drängte auf das nächste Tor und nur zwei Minuten später schoss Raum den Ball unter die Latte. Dass zu Beginn der zweiten Hälfte ein weiteres Tor von Diamonde aufgrund einer Abseitsposition nicht zählte, war nicht mehr relevant.

dpa