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Böhmermann und Kölner Oberbürgermeister Burmester im Gespräch über Olympia

Jan Böhmermann und Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester haben sich zu einem Treffen verabredet, um über die umstrittene Kölner Olympiabewerbung zu sprechen. Böhmermann äußerte sich nach dem Treffen positiv, betonte jedoch, dass beide bei ihren Meinungen blieben.

Jan Böhmermann trifft Köln-OB Torsten Burmester
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Ein Treffen zwischen dem Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester und dem ZDF-Moderator Jan Böhmermann hat für Aufsehen gesorgt. Der Satiriker berichtete in seinem Podcast „Fest und Flauschig“ über das Gespräch, das am Freitagabend stattfand. Böhmermann äußerte sich zurückhaltend über den Verlauf des Treffens.

Er beschrieb den Abend als angenehm und betonte, dass es keine Konfrontation gab. Beide Gesprächspartner hätten ihre unterschiedlichen Meinungen respektiert und seien als Demokraten auseinandergegangen. Das Treffen fand in der Nähe des Chlodwigplatzes in Köln statt, wo Böhmermann von einem Feierabendmarkt überrascht war, den Burmester ihm zeigte. Der Satiriker machte einen Scherz über die Südstadt und die dortige Markttradition.

Böhmermanns Kritik an der Olympia-Bewerbung

Der Anlass für das Treffen war Böhmermanns wiederholte Kritik an der Kölner Olympiabewerbung. In einer früheren Podcast-Folge hatte er sich deutlich gegen die Bewerbung ausgesprochen und Burmester als „fucking Bürgermeister“ bezeichnet, was in den Medien für Aufregung sorgte. Diese Äußerung wurde von einigen als Beleidigung interpretiert.

Ursprünglich war geplant, das Treffen vor dem Ratsbürgerentscheid zur Olympia-Bewerbung abzuhalten. Ein Stadtsprecher erklärte jedoch, dass dies aus terminlichen Gründen nicht möglich war. Bei der Abstimmung am 19. April erhielt Köln mit 57 Prozent die niedrigste Zustimmung aller Städte in Nordrhein-Westfalen.

Reaktionen auf das Abstimmungsergebnis

Auf das Ergebnis der Abstimmung reagierte Burmester, indem er die intensivere Debatte in Köln hervorhob. Er betonte, dass die Betroffenheit in der Stadt höher sei als in anderen Orten, in denen möglicherweise nur einzelne Wettbewerbe stattfinden. Die Stadt plant, gemeinsam mit der NRW-Staatskanzlei das weitere Vorgehen zu besprechen und neue Termine zu vereinbaren.

Der Deutsche Olympische Sportbund wird am 26. September entscheiden, welche deutsche Bewerbung an das Internationale Olympische Komitee weitergeleitet wird.


Quellen: Ströer Digital Publishing

Bildquelle: ai-generated-gemini

Ronny Winkler