Im Kölner Johannes-Giesberts-Park wurde eine amerikanische Weltkriegsbombe entdeckt, die am 10. Juli entschärft werden muss. Rund 4.300 Menschen, einschließlich der Patienten eines angrenzenden Kinderkrankenhauses, müssen evakuiert werden.
Bombenfund in Köln: Evakuierung des Kinderkrankenhauses angeordnet

Im Kölner Johannes-Giesberts-Park wurde ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Die Stadt Köln gab bekannt, dass die Bombe am Freitag, dem 10. Juli, entschärft werden muss. Experten hatten in den vergangenen Tagen den Park auf mögliche Gefahren untersucht und dabei die finalen Verdachtspunkte überprüft.
Bei der entdeckten Bombe handelt es sich um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe. Vor Ort sind das Ordnungsamt der Stadt Köln sowie der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf, die für die Entschärfung und die Evakuierung zuständig sind.
Ein Evakuierungsradius von 500 Metern wurde festgelegt, was bedeutet, dass etwa 4.300 Personen ihre Wohnungen verlassen müssen.
Evakuierung des Kinderkrankenhauses und weiterer Einrichtungen
Die Evakuierung betrifft auch das angrenzende Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße, das vollständig geräumt werden muss. In den Tagen zuvor hatten sich die Verantwortlichen bereits auf diese Maßnahme vorbereitet. Insgesamt müssen 60 junge Patienten kurzfristig verlegt werden, und die Eltern werden persönlich informiert.
Zusätzlich sind eine Kita, das Schwimmbad Lentpark sowie der Botanische Garten von der Evakuierung betroffen. Für die betroffenen Personen wurde eine Anlaufstelle im Erich-Kästner-Gymnasium eingerichtet.
Verkehrseinschränkungen durch Bombenentschärfung
Die Stadt Köln erwartet erhebliche Verkehrseinschränkungen aufgrund der bevorstehenden Entschärfung. Hauptverkehrsstraßen wie die Innere Kanalstraße, die Amsterdamer Straße sowie die Stammheimer Straße und der Alte Stammheimer Weg werden teilweise gesperrt. Auch die Zufahrt zur Zoobrücke in die rechtsrheinischen Stadtteile könnte zeitweise nicht erreichbar sein.
Der öffentliche Nahverkehr wird ebenfalls betroffen sein, insbesondere die KVB-Stadtbahn-Linie 16 sowie die Buslinien 124, 140 und 186. Die Stadt plant, zeitnah detaillierte Informationen zu den Einschränkungen bereitzustellen und bittet die Bürger, den betroffenen Bereich zu meiden und Rücksicht auf die Einsatzkräfte zu nehmen.
Der Johannes-Giesberts-Park war in den vergangenen Tagen zeitweise vollständig gesperrt, um den Boden auf mögliche Bombenblindgänger zu überprüfen. Bei einer ersten Erkundung wurden 150 Verdachtsmomente festgestellt, die vor der endgültigen Überprüfung am Freitag eingegrenzt wurden. Zuletzt vermutete die Stadt Köln an 14 Stellen mögliche Weltkriegsbomben.
Quellen: t-online
Bildquelle: KI generiert








