Schreiber war von 2021 bis 2025 als 20-Uhr-Sprecher der “Tagesschau” tätig.
BSW wählt Ex-“Tagesschau”-Sprecher Schreiber für Bundesversammlung

Die BSW-Fraktion im sächsischen Landtag hat Constantin Schreiber, den ehemaligen Sprecher der “Tagesschau”, für die Bundesversammlung nominiert. Diese wird am 30. Januar 2027 in Berlin stattfinden und die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bestimmen. Mit der Nominierung nimmt Schreiber den vierten Platz auf der Kandidatenliste ein, nachdem der bisherige Platzinhaber, Oliver Ruhnert, der Generalsekretär der Bundespartei, seinen Platz für ihn räumte.
Schreiber war von 2021 bis 2025 als 20-Uhr-Sprecher der “Tagesschau” tätig. Im September 2025 wechselte er zu Axel Springer, wo er die Rolle eines “Global Reporters” annahm. Jüngst gab er bekannt, das Unternehmen bis zum Jahresende verlassen zu wollen, um ins arabische Fernsehen zurückzukehren. Dort plant er, zweimal monatlich die Sendung “Islam Talk” auf dem ägyptischen Sender Azhari TV zu moderieren. Des Weiteren hat Schreiber mehrere Bücher über den Islam verfasst, wodurch er wertvolle Erfahrungen in die Diskussionen einbringt.
Ronny Kupke, der Vorsitzende der BSW-Fraktion, unterstrich, dass die Bundesversammlung auch dazu beitragen soll, die Vielfalt der Meinungen in der Gesellschaft zu reflektieren. Schreiber ist bekannt dafür, gesellschaftlichen Konflikten offen zu begegnen und sich nicht vor kontroversen Debatten zu scheuen. Diese Eigenschaften könnten in der anstehenden Wahl von großer Bedeutung sein, zumal die politische Landschaft in Deutschland von verschiedenen Strömungen geprägt ist.
Die BSW-Fraktion betrachtet Schreiber als geeigneten Vertreter, um die Belange Sachsens in der Bundesversammlung zu vertreten. Diese Nominierung erfolgt in einem Kontext, in dem die CSU bereits Ilse Aigner als Kandidatin unterstützt. Mehrere prominente CDU-Politiker haben sich ebenfalls für Aigner ausgesprochen, was die Dynamik vor der Wahl beeinflussen könnte.
Die bevorstehende Bundesversammlung wird eine Schlüsselrolle bei der Wahl des neuen Bundespräsidenten spielen. Die Nominierung von Schreiber könnte zudem die Diskussionen über die zukünftige Ausrichtung des Amtes maßgeblich beeinflussen. Angesichts der sich wandelnden politischen Landschaft in Deutschland wird die Auswahl der Delegierten von den Ländern mit großer Sorgfalt durchgeführt, um unterschiedlichen Perspektiven und Interessen Rechnung zu tragen.
Quellen: n-tv, Süddeutsche Zeitung
Bildquelle: JCS via Wikimedia Commons (CC BY 3.0)
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