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Bundesregierung unterbindet Verkauf von Logistikfirma an chinesisches Unternehmen

Der Verkauf von 80 Prozent der Anteile des Hamburger Logistikunternehmens Zippel an die chinesische Staatsreederei Cosco wurde von der Bundesregierung gestoppt. Diese Maßnahme wurde nach einer Kabinettssitzung durch einen Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums verkündet und ist auf ernsthafte Sicherheitsbedenken zurückzuführen.

Lieferketten in Gefahr: Bundesregierung stoppt Verkauf von Logistikfirma an China
Wolfgang Weiser auf Pexels

Der Verkauf von 80 Prozent der Anteile des Hamburger Logistikunternehmens Zippel an die chinesische Staatsreederei Cosco wurde von der Bundesregierung gestoppt. Diese Maßnahme wurde nach einer Kabinettssitzung durch einen Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums verkündet und ist auf ernsthafte Sicherheitsbedenken zurückzuführen.

Die Bundesregierung äußert Bedenken, dass eine Übernahme durch Cosco die Abhängigkeit Deutschlands und der EU von China erhöhen könnte. In einem angespannten politischen Klima könnte dies als Druckmittel eingesetzt werden. Bereits Ende September hatten Fachmedien über die strategischen Sorgen der Regierung bezüglich solcher Abhängigkeiten berichtet.

Obwohl das Bundeskartellamt die Übernahme aus wettbewerbsrechtlicher Perspektive genehmigt hatte, äußerte das Bundesamt für Verfassungsschutz Bedenken, die letztendlich zur Blockade des Verkaufs führten. Zippel spielt eine entscheidende Rolle in der Logistik und transportiert Containerfracht vor allem von den Nordseehäfen Hamburg und Bremerhaven nach Ostdeutschland.

Die Reederei Cosco gehört zu den größten weltweit und hat bereits in der Vergangenheit für Aufsehen gesorgt, als sie Anteile an einem der vier Hamburger Containerterminals erwarb. Im Mai 2023 genehmigte die damalige Bundesregierung unter Kanzler Olaf Scholz (SPD) den Einstieg von Cosco bei der Hafenbetreiber HHLA, schränkte jedoch den Anteil am Terminal Tollerort auf unter 25 Prozent ein. Diese Entscheidung wurde insbesondere vom damaligen Wirtschaftsministerium, geleitet von den Grünen, kritisiert.

Die Bundesregierung hat klargestellt, dass sie ausländische Investitionen grundsätzlich unterstützt. Dennoch sind Investitionen, die die nationale Sicherheit gefährden könnten, gemäß dem Außenwirtschaftsgesetz einer genauen Prüfung unterzogen und können gegebenenfalls untersagt werden. Diese Regelung ist nun im Falle der Zippel-Übernahme durch Cosco in Kraft getreten.

Das Unternehmen Zippel beschäftigt etwa 350 Mitarbeiter und ist zentral für die Logistik rund um den Hamburger Hafen. Es transportiert Waren, die über die Seehäfen Hamburg und Bremerhaven nach Deutschland gelangen, per Zug, Schiff und Lastwagen.

Diese Entscheidung der Bundesregierung wird als Teil einer umfassenderen Strategie interpretiert, die nationale Sicherheit in Zeiten globaler Unsicherheiten zu wahren und die Resilienz der Lieferketten zu stärken.


Quellen: n-tv, t-online

Bildquelle: Wolfgang Weiser auf Pexels

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS