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+++ Live-Ticker: Bundesweiter harter Lockdown ab Mittwoch +++

Seit 10 Uhr findet am Sonntag der Bund-Länder-Gipfel statt. Jetzt werden endgültige Entscheidungen für die nächsten Wochen entschieden. Weihnachten und Silvester werden anders sein als bisher, stellt Olaf Scholz fest.

Foto: Depositphotos/Unsplash

Seit 10 Uhr findet am Sonntag  der Bund-Länder-Gipfel statt. Jetzt werden endgültige Entscheidungen für die nächsten Wochen entschieden. Weihnachten und Silvester werden anders sein als bisher, stellt Olaf Scholz fest.

Es werden alle Geschäfte vom 16. Dezember bis 10. Januar schließen – außer diejenigen, welche den täglichen Bedarf abdecken. Dazu gehören demnach unter anderem der Lebensmittel-Einzelhandel, Wochenmärkte und Direktvermarkter für Lebensmittel, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Apotheken.

Kein Verkauf Raketen und Böllern

Silvester und Neujahr soll es ein bundesweites Versammlungsverbot geben. Ein Feuerwerksverbot auf belebten Plätzen gelten, die von den Kommunen bestimmt werden. Der Verkauf von Böllern und anderer Pyrotechnik soll in diesem Jahr allgemein verboten werden.

Live Pressekonferenz

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Die Ministerpräsidenten ließen bereits gestern keinen Zweifel an der Durchsetzung eines harten Lockdowns. Der „BamS“ gegenüber sagte der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans: „Wir müssen jetzt an einem Strang ziehen: Der harte Lockdown wird kommen – schnell und überall in Deutschland!“

Einheitlicher Lockdown

„Es soll einen einheitlichen Start des Lockdowns geben, hieß es weiter. Der Lockdown soll vorerst bis zum 10. Januar gelten. Am 5. Januar werde über eine Verlängerung beraten“, berichtet „N-TV“.

Robert Koch-Institut: COVID-19-Dashboard:

RKI

Nach Einschätzung des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann kommt der bundesweite Lockdown bereits vor Weihnachten. „So wie es sich abzeichnet, wird der harte Lockdown vor Weihnachten kommen und nicht erst danach“, so Kretschmann in einer Rede.

Binnen eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 20.200 neue Corona-Infektionen übermittelt. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor.

Der Lockdown kommt laut „Welt“: „Vor Weihnachten und nicht erst danach“. Bund und Länder prüfen, einen harten Lockdown noch vor den Feiertagen auszurufen.  

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) weist auf die dramatische Situation in den Krankenhäusern hin: „Die Betten werden knapp und wir können so nicht weitermachen, weil wir sonst die medizinische Versorgung nicht mehr garantieren können.“

Warn-App NINA soll durch lokale Infos besser werden

„So wie es sich abzeichnet, wird der harte Lockdown vor Weihnachten kommen und nicht erst danach.“ Diese Hypothese vertrat Kretschmann am Samstag beim Grünen-Landesparteitag in Reutlingen. Er verwies dabei auf ein Gespräch der anderen Ministerpräsidenten mit Angel Merkel.

Russland entwickelt Corona-Impfstoff für Tiere

„Kretschmann betonte, die Menschen müssten sich darauf einstellen, dass schon nächste Woche das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben so weit wie möglich heruntergefahren werde“, berichtet die „Welt“.

Wann kommt der Lockdown?

Als relativ sicher gilt, dass die Ministerpräsidenten am heutigen Sonntag einen Lockdown beschließen werden. Unklar blieb bislang noch, wann dieser starten soll und was er genau umfasst. Laut Informationen der „Bild“-Zeitung schließen Laden-, Schulen- und Kitas ab Mittwoch, dem 16.12..

Kann das den Einzelhandel retten oder werden unnötig die Gesundheit der Bevölkerung riskiert?

Was bleibt geöffnet?

Lebensmittelläden, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Tierbedarf, Futtermittelmärkte, Weihnachtsbaumverkauf und Großhandel.

nf24