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Captain Picard hebt ab: Patrick Stewart (†86) verlässt die Welt der Sterne

Patrick Stewart verstarb am Mittwoch, den 28. Oktober 2026, in seinem Zuhause in Los Angeles, umgeben von Familie und Freunden.

Star-Trek-Legende Patrick Stewart (†86) ist tot: Captain Picard verlässt die Brücke
Gage Skidmore via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Der britische Schauspieler Sir Patrick Stewart ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Er erlangte weltweite Berühmtheit durch seine Rolle als Captain Jean-Luc Picard in der Science-Fiction-Serie „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert“, die von 1987 bis 1994 ausgestrahlt wurde.

Stewarts letzter Abschied in Los Angeles

Patrick Stewart verstarb am Mittwoch, den 28. Oktober 2026, in seinem Zuhause in Los Angeles, umgeben von Familie und Freunden. Laut seiner Sprecherin Kelly Bush Novak litt der Schauspieler an Alzheimer und Lewy-Körper-Demenz, einer weiteren Form der Demenz. Details über die Dauer seiner Erkrankung sind nicht bekannt.

In einer emotionalen Mitteilung auf Instagram wurde betont, dass Stewart in seinen letzten Stunden von der liebevollen Umarmung seiner Angehörigen umgeben war, begleitet von Live-Musik, Gebeten, Tränen und Lachen. „Wir werden den friedlichen, entspannten und nachdenklichen Ausdruck auf seinem Gesicht für immer in Erinnerung behalten“, hieß es weiter.

Ein Leben für die Schauspielkunst

Stewart feierte seinen internationalen Durchbruch mit „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert“, wo er über sieben Staffeln hinweg die Rolle des Captain Jean-Luc Picard verkörperte. Insgesamt entstanden 178 Episoden der Serie, die bis 1994 ausgestrahlt wurde. Auch in vier Kinofilmen übernahm er die Rolle des Kapitäns und kehrte von 2020 bis 2023 in der Serie „Star Trek: Picard“ auf die Bildschirme zurück.

Ursprünglich hatte Stewart wenig Vertrauen in den Erfolg der Serie. Er erinnerte sich daran, dass ihm bei seinem Umzug nach Hollywood gesagt wurde, die Science-Fiction-Produktion würde scheitern. Stattdessen wurde die Serie ein weltweiter Erfolg und machte Stewart zu einem gefragten Schauspieler. Neben seiner Rolle als Picard wurde er auch als Professor Charles Xavier in den „X-Men“-Filmen bekannt, wo er ab 2000 die Rolle des Gründers einer Schule für Mutanten spielte.

Persönliches Leben und Engagement

Patrick Stewart wurde am 13. Juli 1940 im englischen Mirfield geboren und wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. Sein Vater war ein ehemaliger Soldat, der gegenüber seiner Mutter gewalttätig wurde. Stewart sprach offen über seine Kindheit und engagierte sich für Opfer häuslicher Gewalt. Bereits im Alter von zwölf Jahren begann er mit dem Theaterspielen und wurde später Mitglied der Royal Shakespeare Company.

Im Jahr 2010 wurde Stewart von Königin Elizabeth II. zum Ritter geschlagen und erhielt den Titel „Sir“. Er hinterlässt seine Ehefrau Sunny Ozell, die er 2013 heiratete, sowie zwei erwachsene Kinder aus seiner ersten Ehe mit Sheila Falconer. Stewart blieb bis ins hohe Alter aktiv und trat weiterhin auf der Theaterbühne auf, unter anderem in gemeinsamen Produktionen mit seinem Freund Ian McKellen.

Ein bleibendes Erbe

Stewarts letzte filmische Auftritte werden posthum in „Avengers: Doomsday“ zu sehen sein, der im Dezember 2026 in die Kinos kommt. Sein Lebenswerk und sein Engagement für die Schauspielkunst werden in Erinnerung bleiben, während die Welt um den Verlust eines großen Talents trauert.


Quellen: Bild, Tagesspiegel

Bildquelle: Gage Skidmore via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS