Die Ministerin starb am Freitag. Politiker würdigen ihre Leistungen und trauern über den Verlust.
CDU-Ministerin gestorben

Die Ministerin starb am Freitag. Politiker würdigen ihre Leistungen und trauern über den Verlust.
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Sie hatte ein großes Herz für Kinder, brannte für ihren Beruf und hat bei ihren Amtskollegen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Das wurde nach dem Tod von Dr. Marianne Schultz-Hector mehr als deutlich, wie „Echo24“ berichtet.
Sie war eine vehemente Streiterin für Chancengleichheit und Chancengerechtigkeit gewesen.
Sie setzte sich für junge Talente ein, half, diese zu entdecken und ihre Begabungen zu fördern. „Ihr Wirken wird fehlen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne).
„Ihr jahrzehntelanges, leidenschaftliches ehrenamtliches Engagement galt einer Gesellschaft, in der alle ihre Talente entfalten können.“
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Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung:
„Ihr Einsatz für bessere Lebens- und Entwicklungschancen von Kindern und Familien ist vorbildlich und beispielgebend.“
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Die ehemalige baden-württembergische Kultusministerin Marianne Schultz-Hector (CDU) ist am Freitag im Alter von 92 Jahren verstorben.
Die ehemalige Ministerin Dr. Marianne Schulz-Hector war in mehreren Funktionen tätig:
war Mitglied im Landesschulrat und Vorsitzende im Landeselternbeirat,
Gemeinderätin und Staatssekretärin sowie
Ministerin im Ministerium für Kultus und Sport.
Schultz-Hector studierte nach dem Abitur Germanistik, Romanistik und Kunstgeschichte und wurde zum Dr. phil. promoviert.
Politische Tätigkeit
Seit 1978 engagierte sie sich im Landesschulrat und im Landeselternbeirat in Baden-Württemberg, dessen Vorsitzende sie von 1980 bis 1984 war. Zeitgleich begann ihre eigentliche politische Karriere im Gemeinderat von Stuttgart, dem sie vier Jahre lang angehörte, ehe sie 1984 in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt wurde und den Wahlkreis Stuttgart III vertrat. 1988 berief sie Ministerpräsident Lothar Späth in sein Kabinett und übertrug ihr das Amt einer Staatssekretärin im Ministerium für Kultus und Sport Baden-Württembergs unter Minister Gerhard Mayer-Vorfelder. Nach dem Amtsantritt von Ministerpräsident Erwin Teufel 1991 berief dieser Schultz-Hector zur Ministerin in ihrem Ministerium, der bisherige Amtsinhaber wurde Finanzminister.
In die Amtszeit Schultz-Hectors fällt unter anderem die Einführung des Freiwilligen 10. Schuljahres an Hauptschulen und die Abschaffung des Orientierungsrahmens in der 4. Grundschulklasse. Am 18. Juli 1995 trat Schultz-Hector vorzeitig von ihrem Amt als Kultusministerin zurück. 1996 endete auch ihr Abgeordnetenmandat im Landtag. Danach widmete sie sich mehr ihrer Familie.
Marianne Schultz-Hector war verheiratet und Mutter zweier Kinder. Eine Tochter starb Mitte der 1990er Jahre bei einem Verkehrsunfall.
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Unternehmerische Tätigkeit
Schultz-Hector war Gesellschafterin der Miele & Cie. KG aus Gütersloh.
Ehrungen und Auszeichnungen
Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland
Verdienstkreuz 1. Klasse (1990)
Großes Verdienstkreuz (1995)
Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg (1996)
Staufermedaille in Gold (2020)
Quellen: SWR, Baden Württemberg Stiftung, Schwäbische Post
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