Bislang sind die Impfstoffe von zwei Herstellern in der EU zugelassen, ein dritter dürfte bald folgen. Trotzdem reicht die Impfstoffmenge bei weiten nicht aus. Jetzt will sich Berlin selbst an der Produktion beteiligen – zusammen mit dem Pharmaunternehmen Berlin-Chemie!
Corona-Impfstoff soll jetzt auch in Berlin produziert werden

Bislang sind die Impfstoffe von zwei Herstellern in der EU zugelassen, ein dritter dürfte bald folgen. Trotzdem reicht die Impfstoffmenge bei weiten nicht aus. Jetzt will sich Berlin selbst an der Produktion beteiligen – zusammen mit dem Pharmaunternehmen Berlin-Chemie!
Berlin will der Vorreiter sein und als erstes Bundesland einen eigenen Impfstoff produzieren. Die Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci kündigte dies am Donnerstag in der Aktuellen Stunde im Berliner Abgeordnetenhaus an. „Berlin steht bereit, bei der Impfstoff-Produktion mitzuhelfen“, sagte die SPD-Politikerin wörtlich. FFP2-Masken bieten besseren Schutz als „Community“-Masken.
In der Pandemie arbeite das Land bereits eng mit Pharmaunternehmen aus der Nähe von Köpenick zusammen, beispielsweise bei den Impfzentren. Jetzt sei das private Pharmaunternehmen Berlin-Chemie bereit, in der Hauptstadt eine Impfstoff-Produktion aufzubauen, sagte Kalayci.
Berlin-Chemie habe ausreichende Ressourcen, etwa eine eigene Halle, um die Impfstoff-Produktion schnell aufbauen zu können, berichtet der „RBB“. Auch genügend Personal würde zur Verfügung stehen, berichtete Kalayci. Eine genaue Aussage, wann es mit der Produktion losgehen könnte und welcher Impfstoff in Berlin produziert werden könnte, machte die Senatorin nicht. Das Unternehmen schwieg ebenfalls dazu, bislang.
„Die SPD-Politikerin betonte, mit den sechs Impfzentren könne Berlin ‚mehr impfen, deswegen brauchen wir auch mehr Impfstoff‘. Aktuell wären 20.000 Impfungen pro Woche möglich, mithilfe von Arztpraxen bis zu zwei Millionen Impfungen in vier Wochen“, berichtet der „RBB“.








