Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Corona – Keine Angst vor Mutationen mehr

Forscher liefern gute Nachrichten: Das Coronavirus kommt an seine Grenzen!

Foto: depositphotos

Forscher liefern gute Nachrichten: Das Coronavirus kommt an seine Grenzen!

Schon gelesen?

>> Frank Zander ist obdachlos

>> Moderator gestorben – Schlaganfall!

>> Michael Schumacher: Harte Vorwürfe gegen Schumis Frau!

<div class=“manual-ad“></div>

Wie wird sich der Corona-Virus weiterentwickeln? Werden die nächsten Mutationen noch gefährlicher oder harmloser?

Faire Zinsen und unkomplizierte Abwicklung – Noch im August ein volles Konto!

Forscher liefern gute Nachrichten: „Die Evolution des Virus wird wohl nicht mehr lange neue gefährliche Mutanten hervorbringen“, berichtet die Berliner Zeitung“.

Am Anfang der Corona-Pandemie waren viele Spezialisten überzeugt: Coronaviren mutieren weniger schnell als beispielsweise Grippeviren, deshalb seien weniger Variationen des Virus zu erwarten. Doch diese Hypothese traf nicht zu.

Neben Delta verbreiten sich in verschiedenen Teilen der Welt Mutations-Linien wie Lambda oder Kappa. Ihre Gefährlichkeit und Verbreitungsgeschwindigkeit ist noch nicht vollständig erforscht. Warum entstehen trotz des eigentlichen stabilen Genoms so viele Varianten?

<div class=“manual-ad“></div>

„Die Antwort auf diese Frage gleicht einem Blick in die Glaskugel. Dennoch wagen einige Forscher Prognosen und sind sich vor allem in einem Punkt sicher: Das Coronavirus wird sich weiter verändern“, schreibt n-tv.

Der Präsident der Gesellschaft für Virologie, Ralf Bartenschlager, geht allerdings davon aus, dass die Zahl der Varianten „überschaubar“ bleibt. Man könne jedoch noch nicht sicher sagen, ob noch relevante Mutanten folgen.

Im Vergleich zu anderen Viren mutiere Sars-CoV-2 relativ langsam, erläutert der Professor für Molekulare Virologie an der Uni Heidelberg. Das liege am relativ großen Genom. „Wenn das Genom lang und länger wird, kann man sich nicht mehr viele Fehler erlauben“, so Bartenschlager. Die Enzyme des Virus müssten sehr genau arbeiten und viele Fehler reparieren. (n-tv)

<div class=“manual-ad“></div>

„Aber wie diese Evolution die Eigenschaften der Viren verändert und wie viel Spielraum das Virus in dieser Hinsicht hat, ist im Moment nicht klar“, so der Biophysiker Richard Neher von der Uni Basel.

Wie gefährlich zukünftige Mutanten sind, ist Prof. Dr. Überla zufolge kaum vorhersagbar. „Der wesentliche Selektionsdruck ist die Übertragbarkeit“, erläutert er. „Eine bessere Übertragbarkeit kann mit harmloseren oder schweren Krankheitsverläufen einhergehen.“

Neher erwartet, dass in den kommenden Jahren die Immunevasion dominieren wird. Dabei führen Mutationen dazu, dass die Viren dem Immunsystem leichter entkommen. Denkbar sind laut Bartenschlager auch sogenannte Rekombinationen zweier Corona-Typen. „Wenn zwei Varianten eine Zelle infizieren, kann es sein, dass es zum Austausch von Genstücken kommt“, erklärt der Virologe.

Ein Team der Berliner Charité verglich die Mutationsraten von Corona- und Influenzaviren. „Influenzaviren des Stammes H3N2 sammelten in den vergangenen 40 Jahren pro Jahr durchschnittlich 25 Mutationen pro 10.000 Erbgut-Bausteinen an, zwei altbekannte Erkältungs-Coronaviren in der gleichen Zeit jeweils nur sechs.

nf24