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Corona-Mutation besonders gefährlich für Kinder

Die anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen verunsichern die Bürger nach einer Umfrage zunehmend. Besonders die neuen Mutationen von Covid-19-Viren beunruhigen die Menschen. Besonders Kinder sind gefährdet.

Foto: depositphotos

Die anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen verunsichern die Bürger nach einer Umfrage zunehmend. Besonders die neuen Mutationen von Covid-19-Viren beunruhigen die Menschen. Besonders Kinder sind gefährdet.

Britischen Wissenschaftlern zufolge, ist die neue, mutierte Variante des Virus ist britischen für Kinder ansteckender als bisherige Varianten, berichtet „Bild“.

„Es gibt einen Anhaltspunkt, dass es eine höhere Neigung hat, Kinder zu infizieren“, berichtet Neil Ferguson vom Imperial College London, ein Mitglied der Expertengruppe „New and Emerging Respiratory Virus Threats Advisory Group“ (Nervtag). Das Gremium berät die britische Regierung. Zwar sei die exakte Wirkungsweise noch nicht erforscht. „Aber wir sehen es anhand der Daten.“

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Seine Kollegin Wendy Barclay ist überzeugt, dass einige Mutationen auf eine andere Art und Weise in menschliche Zellen eindringen. Die Folge: „Kinder möglicherweise genauso anfällig sind für dieses Virus wie Erwachsene“. Ein Alter, in der Kinder besonders anfällig sind, wurde aber noch nicht gefunden.

Die Mutation des Coronavirus Sars-CoV-2 ist außer in Großbritannien auch in Australien, Island, Italien, den Niederlanden und Dänemark gefunden worden. Drosten befürchtet, dass diese Variante sich auch in Deutschland ausbreitet.

Große Angst in der Bevölkerung

Mitte Dezember sagten 48 Prozent, dass sie «sehr große Angst» oder «eher große Angst» vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus hätten – das waren vier Prozentpunkte mehr als noch Mitte November, wie die Online-Erhebung des Instituts YouGov Deutschland ergab.

Zugleich sank im Vergleichszeitraum die Zahl derjenigen, die «überhaupt keine Angst» und «eher keine Angst» vor einer Ansteckung haben – von 51 Prozent auf 48 Prozent. Damit liegt die Zahl jener, die Angst haben, erstmals seit Ende März 2020 gleichauf mit der derer, die keine Angst haben, wie die Meinungsforscher mitteilten. Dabei nähern sich beide Kurven vor allem seit Anfang Dezember steil an.

Außerdem stieg im Vergleich zu Mitte November die Zahl derjenigen, die sagen, dass sich die nationale Corona-Situation derzeit verschlechtere. Während vor einem Monat noch 59 Prozent der gut 2.000 Befragten dieser Meinung waren, gaben Mitte Dezember 73 Prozent an, dass die Situation «schlimmer wird». Nur 16 Prozent denken aktuell, dass die Lage Deutschlands in der Pandemie momentan «besser wird» – Mitte November waren es noch 26 Prozent.

nf24