Die Deutzer Osterkirmes in Köln fällt 2026 erneut aus, da ein Rechtsstreit um die Veranstaltungskonzession zwischen der Gemeinschaft Kölner Schausteller und einem Schausteller anhängig ist. Dies ist bereits das dritte Jahr in Folge, in dem das Volksfest nicht stattfindet.
Deutzer Osterkirmes in Köln findet auch 2026 nicht statt

Die Deutzer Werft wird auch in diesem Jahr zu Ostern nicht für die Osterkirmes genutzt. Ein laufender Rechtsstreit um die Vergabe der Veranstaltungskonzession führt dazu, dass das Volksfest erneut ausfällt. Die Gemeinschaft Kölner Schausteller (GKS) und der Schausteller Wilfried Hoffmann aus Leverkusen sind in einen Rechtsstreit verwickelt, der die Durchführung der Kirmes betrifft.
Das Düsseldorfer Oberlandesgericht wird den Fall am 22. April verhandeln, was nach den Osterfeiertagen liegt. Ein Sprecher der Stadt Köln bestätigte, dass bis zu einer gerichtlichen Entscheidung kein Zuschlag für die Veranstaltung vergeben werden kann.
Rechtsstreit führt zu wiederholtem Ausfall der Kirmes
Die Osterkirmes in Deutz fällt bereits zum dritten Mal in Folge aus. Auch die Veranstaltungen im Jahr 2025, sowohl die Osterkirmes als auch die Herbstkirmes, wurden nicht durchgeführt. Im Jahr 2024 zog das Fest noch zwischen 90.000 und 100.000 Besucher an, jedoch wird es in diesem Jahr keine alternative Veranstaltung geben, wie die Stadt Köln mitteilte.
Der Ursprung des Konflikts liegt in der Vergabe für das Jahr 2024. Damals gewann Hoffmann die Lizenz durch ein Losverfahren, was nicht im Einklang mit den Wünschen der GKS stand. Bei der Ausschreibung für die Jahre 2025 bis 2030 empfahl ein Auswahlgremium die GKS, jedoch kam es nicht zu einem Vertragsabschluss. Hoffmann legte daraufhin Beschwerde ein, was zur Eskalation des Falls führte und letztlich vor das Oberlandesgericht brachte.
Keine Alternativen zur Osterkirmes in Köln
Die Stadt Köln hat erklärt, dass es in diesem Jahr keine Alternativen zur Osterkirmes geben wird. Während im Jahr 2025 noch eine alternative Veranstaltung in Rodenkirchen stattfand, bleibt die Deutzer Werft in diesem Jahr leer. Der Rechtsstreit zwischen den beteiligten Parteien hat somit direkte Auswirkungen auf die Durchführung des Volksfestes und die damit verbundenen wirtschaftlichen Aspekte.
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