Dietmar Bär, bekannt aus dem Kölner “Tatort”, äußert sich besorgt über den Klimawandel und die Auswirkungen auf den Rhein. Er bevorzugt das Fahrradfahren in Köln, da die Stadt dafür besser geeignet ist.
Dietmar Bär über Klimawandel, Mobilität und seine Rolle im Kölner Tatort

Dietmar Bär reflektiert über seine Rolle und den Klimawandel
Dietmar Bär ist seit nahezu 30 Jahren als Freddy Schenk im Kölner Tatort aktiv und hat eine enge Verbindung zur Stadt Köln. In einem Interview äußerte er sich über die Auswirkungen des Klimawandels, die ihn stark beschäftigen. Besonders der Anblick des Rheins, der nach einer Hitzewelle nur noch als “trauriges Rinnsal” wahrgenommen wurde, hat ihn betroffen gemacht. Bär hat in seinem persönlichen Leben Konsequenzen aus diesen Beobachtungen gezogen und fährt seitdem bevorzugt mit dem Fahrrad, anstatt das Auto zu nutzen. Er sieht Köln als eine Stadt, die sich verkehrstechnisch besser für Radfahrer eignet als Berlin.
Berufliche Veränderungen und persönliche Ansichten
Für die Dreharbeiten zu seinem neuen Film, der auf einer Rosamunde-Pilcher-Geschichte basiert, musste Bär einmalig fliegen. Der Film mit dem Titel “Die Glücksbringerin” wird am 6. September im ZDF ausgestrahlt. Bär bemerkte, dass sich in der Filmbranche viel verändert hat, insbesondere durch die Initiative “Green Production”, die zu einer Reduzierung von Flügen und einer Zunahme von Zugreisen geführt hat. In der Verkehrspolitik fordert er mehr Mut und kritisiert die unzureichende Fortführung vieler Radwege. Er nennt autofreie Innenstädte wie Kopenhagen und Amsterdam als positive Beispiele.
Karneval und persönliche Erinnerungen
Obwohl Bär in Dortmund geboren wurde, hat er mit dem Kölner Karneval wenig anfangen können. Er ist jedoch froh, dass es vielen Kölnern ähnlich geht. Der Zugang zum Karneval scheint stark von den Kindheitserfahrungen abzuhängen. Im Gegensatz dazu erinnert er sich gerne an seine Zeit mit Willy Millowitsch in der Serie “Kommissar Klefisch” zurück. Bär schildert, wie Millowitsch, trotz seines Alters, während nächtlicher Dreharbeiten noch zu einem Auftritt fuhr und danach bis in die Morgenstunden weiterarbeitete. Diese Erfahrung hat Bär nachhaltig beeindruckt.
Zukunftsperspektiven und Engagement
Obwohl Bär das Rentenalter erreicht hat, plant er nicht, seine Rolle als Freddy Schenk aufzugeben. Er hat laufende Verträge und möchte so lange arbeiten, wie es die Produktion wünscht. In seiner Rolle teilt er eine Vorliebe für Anzüge und das Autofahren. Im kommenden Kölner Tatort mit dem Titel “Die letzten Menschen von Köln”, der am 20. September ausgestrahlt wird, geht es um Prepper, die sich in einem Atombunker auf einen Ernstfall vorbereiten. Auf die Frage, was er in einen solchen Bunker mitnehmen würde, antwortete Bär, dass er sich nicht sicher sei, ob er überhaupt hineingehen wolle. Im Ernstfall würde er lieber mit seiner Frau eine Flasche Wein öffnen und auf den Rhein blicken.
Biografische Hintergründe
Dietmar Bär wurde als Sohn eines Metzgers in Dortmund geboren. In seiner Jugend war er in der Sozialistischen Arbeiterjugend aktiv und trat als Punksänger auf. Nach dem Abitur absolvierte er eine Schauspielausbildung an der Bochumer Schauspielschule. Seit 1997 ist er als Kommissar Freddy Schenk im Kölner Tatort tätig. Zuvor hatte er bereits in einer Tatort-Folge Ende der 1980er-Jahre mitgewirkt. Neben seiner Schauspielkarriere engagiert sich Bär ehrenamtlich für Jugendliche, Langzeitarbeitslose und Straßenkinder auf den Philippinen.
- Waldbrand im Hohen Venn: Rauchentwicklung beeinträchtigt Köln und NRW
- Rauch aus Hohen Venn zieht über Köln und NRW – Waldbrand bereitet Sorgen
“`
Quellen: t-online, WDR, MDR
Bildquelle: depositphotos
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.







