Im Podcast „Schön laut“ diskutieren Vanessa Mai und Lola Weippert den Streit um Sarah Engels‘ umstrittene Äußerung zum Feminismus beim ESC. Engels selbst äußert sich dazu und gesteht, dass sie sich mit der Diskussion identifiziert.
Diskussion um Sarah Engels: Feminismus und öffentliche Reaktionen

In einem aktuellen Podcast haben Vanessa Mai und Lola Weippert die Kontroversen rund um Sarah Engels erörtert. Die Kölner Sängerin hat sich ebenfalls zu Wort gemeldet und ihre Gedanken dazu geteilt.
Die Diskussion über Engels‘ umstrittene Äußerung zum Thema Feminismus, die sie während des Eurovision Song Contests (ESC) gemacht hatte, hat in sozialen Medien und Podcasts an Bedeutung gewonnen. Im Podcast „Schön laut“ äußerte sich auch die Kölnerin selbst und teilte einen Ausschnitt aus der Folge in ihrer Instagram-Story. Sie kommentierte: „Fühle diese Podcastfolge gerade so sehr. Ehrlich gesagt, ging es mir ganz genauso.“
Engels hatte in einem anderen Podcast, „Merci, Chérie“, auf die Frage, ob sie sich als Feministin sehe, geantwortet, dass sie sich nicht so bezeichnen würde, da sie einen „ganz, ganz tollen Mann“ habe und Männer mag. Diese Aussage führte zu einem Shitstorm, in dem ihr vorgeworfen wurde, Feminismus mit Männerhass gleichzusetzen. Dies hatte auch Auswirkungen auf ihren Auftritt beim Kölner Christopher Street Day (CSD).
Lola Weippert und Vanessa Mai äußern sich zum Feminismus
In der besagten Podcastfolge bekräftigte Vanessa Mai, dass sie sich nicht als Feministin sehe, stellte jedoch klar, dass Feminismus nichts mit Männerhass zu tun habe. Sie erklärte, dass Feminismus für sie Gleichberechtigung bedeutet. Weippert ergänzte, dass die Gleichsetzung von Feminismus mit dem Wunsch nach einem Matriarchat oder der Aussage, „Männer sind schlimm“, falsch sei. Mai betonte, dass sie Feministin sei und dass Verallgemeinerungen wie „alle Männer sind gleich“ nicht zuträfen. Sie kritisierte extreme Ansichten, die zu einem Schwarz-Weiß-Denken führen würden.
Sarah Engels reagiert auf die Kritik
Engels‘ eigene Reaktion auf die Kritik spiegelt ähnliche Gedanken wider. In ihrer Instagram-Nachricht räumte sie ein, dass sie in Bezug auf das Wort Feminismus „total falsch geprägt und offensichtlich zu wenig aufgeklärt“ gewesen sei, obwohl sie „seit Jahren genau diese Werte“ vertrete. Sie äußerte, dass es nicht hilfreich sei, Menschen als dumm zu bezeichnen, nur weil sie eine falsche Sichtweise hätten. Dies führe dazu, dass viele sich nicht trauten, offen über das Thema zu sprechen.
Engels betonte, dass es wichtiger sei, dass Frauen sich gegenseitig aufklären, zuhören und zusammenhalten. Sie erklärte, dass dieser Austausch ihr helfe, das Thema besser zu verstehen und zu erkennen, dass sie offensichtlich eine Feministin sei.
Quellen: t-online
Bildquelle: KI generiert








