In Dresden wird ab dem 24. Juni 2026 ein Verbot für die Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern erlassen, da die Niederschläge seit Jahresbeginn 2026 zu gering sind und viele Gewässer ausgetrocknet sind. Das Verbot gilt bis zum 31. Oktober 2026 und betrifft sowohl große als auch kleine Gewässer.
Dresden stoppt Wasserentnahme wegen drastisch gesunkener Wasserstände in Flüssen
In Dresden ist die Niederschlagsmenge seit Beginn des Jahres 2026 unzureichend, trotz vereinzelter Regenfälle in den letzten Wochen. Viele der über 500 Flüsse und Bäche in der Region weisen stark reduzierte Wasserstände auf oder sind teilweise vollständig ausgetrocknet. Die aktuellen Wettervorhersagen deuten darauf hin, dass sich die Situation in den kommenden Wochen nicht verbessern wird.
In Reaktion auf diese Umstände hat die Untere Wasserbehörde der Stadt Dresden beschlossen, ab Mittwoch, dem 24. Juni 2026, ein Verbot für die Wasserentnahme durch Pumpen zu erlassen. Dieses Verbot gilt bis zum 31. Oktober 2026. Eigentümer und Anlieger dürfen in diesem Zeitraum kein Wasser aus oberirdischen Gewässern im Stadtgebiet entnehmen. Dies betrifft sowohl größere Gewässer wie die Weißeritz, den Lockwitzbach oder die Prießnitz als auch kleinere Gewässer wie den Weißiger Dorfbach, den Schelsbach oder den Tummelsbach. Zudem ist das Schöpfen von Wasser mit Handgefäßen im Rahmen des Gemeingebrauchs ebenfalls untersagt.
Quellen: dresden, n-tv, stern
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