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Dresden verbessert Radparkplätze an S-Bahnhöfen für mehr Sicherheit

In Dobritz und Cossebaude entstehen neue Bike+Ride-Anlagen, gefördert mit insgesamt 160.000 Euro vom Bund, um sichere Fahrradstellplätze zu schaffen und den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu erleichtern. Die Stadt investiert insgesamt rund 228.500 Euro in die Projekte.

Neue Bike+Ride-Anlagen in Dresden: Sicherheit für Radfahrer im Fokus

Die zentrale Frage, die sich stellt, ist, wie die Stadt Dresden die Sicherheit und den Komfort für Radfahrer am S-Bahnhof verbessern kann. Um diesem Anliegen gerecht zu werden, werden in den Stadtteilen Dobritz und Cossebaude neue Bike+Ride-Anlagen (B+R) errichtet. Der Bund unterstützt diese Initiativen mit einer Gesamtsumme von etwa 160.000 Euro. Die Förderbescheide wurden am Dienstag, dem 11. August 2026, von Thomas Kralinski, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, an die Zweite Bürgermeisterin Eva Jähnigen übergeben.

Diese Fördermittel sind Teil der Bike+Ride-Offensive der Deutschen Bahn sowie der Bundesförderung für kommunalen Klimaschutz. Die Stadt selbst investiert insgesamt rund 228.500 Euro in die beiden Projekte. Neben der Bundesförderung beteiligt sich der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) mit 15 Prozent an den Kosten, während die Stadt Dresden ebenfalls 15 Prozent der Ausgaben trägt.

Erweiterung der Radabstellanlagen

Am S-Bahnhof Dobritz wird die bestehende Radabstellanlage Anfang 2027 um 36 neue Stellplätze erweitert. Davon sind 24 Plätze in einer gesicherten Sammelschließanlage abschließbar, während die restlichen zwölf Plätze als überdachte Doppelstockparker konzipiert sind. Die Gesamtkosten für diese Erweiterung belaufen sich auf etwa 126.100 Euro. Der Bund übernimmt 70 Prozent dieser Summe, was 88.270 Euro entspricht, während der VVO und die Stadt jeweils 15 Prozent, also 18.915 Euro, beisteuern.

Am Bahnhof Cossebaude wird ebenfalls eine Erweiterung der Radabstellanlage vorgenommen. Im ersten Quartal 2027 sollen dort 24 abschließbare Fahrradstellplätze in einer Sammelschließanlage entstehen. Diese werden als Doppelstockparker errichtet, um sie vor Witterungseinflüssen und unbefugtem Zugriff zu schützen. Die Kosten für dieses Projekt betragen rund 102.400 Euro, wobei der Bund 70 Prozent (71.680 Euro) übernimmt und der VVO 15 Prozent (15.360 Euro) beisteuert. Die Stadt trägt einen Eigenanteil von etwa 15.400 Euro.

Ziele der neuen B+R-Anlagen

Die Stadt verfolgt mit den neuen B+R-Anlagen das Ziel, den Umstieg vom Fahrrad auf öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn attraktiver zu gestalten. Besonders hochwertige Fahrräder und E-Bikes werden häufig ungern an Bahnhöfen abgestellt, da sie dort einem hohen Risiko von Diebstahl und Vandalismus ausgesetzt sind. Durch die Bereitstellung abschließbarer Stellplätze wird die Sicherheit erhöht, was die Kombination von Fahrrad und Bahn im Alltag erleichtert.

Die Stadt Dresden und die Deutsche Bahn arbeiten eng zusammen, um die Fahrradabstellmöglichkeiten an Bahnhöfen und Haltestellen auszubauen. Dies soll nicht nur die klimafreundliche Mobilität fördern, sondern auch den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel erleichtern und den Autoverkehr reduzieren.

Bundesförderung für weitere Projekte

Zusätzlich zu den B+R-Anlagen erhält auch das Großprojekt Königsbrücker Straße eine Bundesförderung. Hierfür stellt der Bund rund 4,9 Millionen Euro zur Verfügung, um die Radverkehrsanlagen weiter auszubauen.

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Quellen: dresden, t-online

Bildquelle: Depositphotos

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

Ronny Winkler