Stephan Brings äußert in seiner Kolumne Besorgnis über die anhaltende Dürre in Köln und der Region, die gravierender ist als viele Bürger wahrnehmen. Die Trockenheit hat bereits spürbare Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die Wasserstände in Flüssen und Stauseen.
Dürre in Köln: Region leidet unter Wasserknappheit

Notstand in der Region: Ein besorgniserregender Anblick
Stephan Brings äußert in seiner Kolumne Besorgnis über die anhaltende Trockenheit in Köln und der umliegenden Region. Während viele Bürger die warmen Temperaturen als ideales Grillwetter empfinden, sieht Brings die Dürre als ein ernstes Problem, das näher ist, als es den Anschein hat.
Er verweist auf den Hit „Et Wasser vun Kölle is jot“ der Bläck Fööss aus dem Jahr 1983, der den Mangel an frischem Wasser thematisiert. Brings ist der Meinung, dass die gegenwärtige Dürre eine nie dagewesene Dimension erreicht hat. Gespräche mit anderen Kölnern zeigen, dass die Sensibilität für die Trockenheit in der Stadt geringer ist als auf dem Land. Während die Stadtbewohner oft gelassen reagieren, äußern Landwirte in der Eifel, dass die Situation für sie dramatisch ist.
Die Auswirkungen der Trockenheit sind deutlich spürbar
Die Trockenheit ist in der Natur unübersehbar. Flüsse wie die Erft haben sich auf ein Minimum reduziert, und die Pegelstände der Stauseen sinken rapide. Die Felder zeigen bereits jetzt Anzeichen von Trockenheit, die normalerweise erst Ende August sichtbar sind. Im Wald ist das Geräusch von trockenen Blättern allgegenwärtig, und der Wind trägt Staub auf den Wegen. Regen ist nicht in Sicht.
Obwohl in anderen Teilen Deutschlands Niederschläge verzeichnet wurden, bleibt der Westen von diesen Wetterereignissen verschont. Die Bäume beginnen, ihre Blätter zu verlieren, und die Waldgebiete werden sich nur langsam erholen, selbst wenn es bald regnen sollte.
Die Wasserversorgung ist gefährdet
Die Rheinschifffahrt leidet unter den niedrigen Wasserständen, und einige Fähren können nicht mehr verkehren. Die Entnahme von Wasser aus offenen Gewässern ist nicht mehr möglich. Brings ist besorgt über die Zukunft der Wasserressourcen in der Region. Rückkehrer aus dem Urlaub werden mit einer veränderten Landschaft konfrontiert sein, in der plätschernde Bäche und grüne Wiesen fehlen.
Obwohl die Grundwasserreserven unter Köln als gut gefüllt gelten, bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird. Brings äußert Verständnis für Skeptiker, die an der Machbarkeit von Projekten zur Schaffung von Seenlandschaften im stillgelegten Braunkohlerevier zweifeln. Die Wasserknappheit ist ein zentrales Problem.
Er erinnert sich an einen nassen Winter, der jedoch nicht mehr präsent ist. Als Radfahrer hat er kaum noch die Regenjacke benötigt. Brings appelliert an die Leser, sich der Wasserknappheit bewusst zu werden und fordert mehr Niederschlag für die Region.
Eure Brings
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Quellen: t-online, WDR
Bildquelle: depositphotos








