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Einzigartiger Airbus A300 Zero-G wird endgültig abgebaut

Der Airbus A300 Zero-G wird nach über zehn Jahren am Flughafen Köln/Bonn abgebaut. Das einzigartige Flugzeug, das für Parabelflüge genutzt wurde, wird von der belgischen Firma PartsCare zerlegt.

Flughafen Köln/Bonn: Seltener Airbus A300 verlässt Airport endgültig
KI generiert

Der Flughafen Köln/Bonn wird ein besonderes Flugzeug, den Airbus A300 Zero-G, abgeben. Nach über zehn Jahren wird die Maschine abgebaut und zerlegt, wie die Verantwortlichen in einer Mitteilung bekannt gaben. Die belgische Firma PartsCare wird für den Rückbau des ehemaligen Trainingsflugzeugs des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zuständig sein. Seit 2015 war das Flugzeug am Flughafen stationiert.

Vor seiner Abstellung wurde der Airbus A300 Zero-G für Parabelflüge genutzt. Laut Angaben des Unternehmens Novespace wurden dabei mehr als 13.000 Parabeln geflogen. Die Passagiere erlebten in fast 17 Jahren etwa 80 Stunden Schwerelosigkeit, die durch die speziellen Parabelflüge innerhalb der Erdatmosphäre simuliert wurde.

Abbau des Airbus A300 Zero-G am Flughafen Köln/Bonn

Nachdem der umgebaute Airbus A300 im Jahr 2014 seinen Dienst eingestellt hatte, wurde er am Flughafen Köln/Bonn abgestellt. Der Flughafen erklärte, dass das Flugzeug als Ausstellungsstück ein Highlight für Besucher darstellte.

Die Parabelflüge wurden bis Juni 2017 mit einem umgebauten Airbus A310 fortgeführt. Diese Flüge fanden nicht nur am Flughafen Köln/Bonn, sondern auch am Flughafen Düsseldorf statt. Zudem gab es Starts in Frankreich und der Schweiz.

Einzigartigkeit des Airbus A300 Zero-G

Der Airbus A300 Zero-G ist ein Unikat, das speziell für Parabelflüge konzipiert wurde und in dieser Form weltweit einmalig ist. Mit dem Rückbau wird das Flugzeug endgültig aus dem Luftverkehr und vom Flughafen Köln/Bonn verschwinden, jedoch nicht vollständig.

Die belgische Firma PartsCare plant, die Teile des Flugzeugs nicht zu entsorgen, sondern daraus einzigartige Möbelstücke zu kreieren. In der Vergangenheit wurden bereits aus Flugzeugteilen beispielsweise Tische oder Poolhütten hergestellt. Interessierte können sich direkt an die Firma wenden, um ein Teil des Zero-G zu erwerben.


Quellen: t-online

Bildquelle: KI generiert

Ronny Winkler