Extreme Glätte sorgt im Nordosten Deutschlands für massive Einschränkungen. Am Flughafen Berlin kommt der Betrieb zeitweise vollständig zum Erliegen, auch Straßen und Bahn sind betroffen.
Eisregen legt Nordosten lahm: Am Flughafen Berlin geht zeitweise nichts mehr

Gefährliche Wetterbedingungen haben den Nordosten Deutschlands fest im Griff. Eis und gefrierender Regen sorgten für spiegelglatte Straßen, zahlreiche Unfälle und massive Probleme im Verkehr. Besonders stark betroffen war Flughafen Berlin Brandenburg, wo der Flugbetrieb zeitweise komplett eingestellt werden musste. Behörden warnten vor akuter Glättegefahr und riefen die Bevölkerung zur Vorsicht auf.
Eisregen sorgt für extreme Glätte
In weiten Teilen des Nordostens führte gefrierender Regen zu extrem glatten Fahrbahnen. Innerhalb kurzer Zeit verwandelten sich Straßen und Gehwege in gefährliche Rutschflächen. Autofahrer verloren die Kontrolle über ihre Fahrzeuge, zahlreiche Unfälle wurden gemeldet. Einsatzkräfte waren im Dauereinsatz.
Flugverkehr in Berlin zeitweise gestoppt
Am Flughafen Berlin Brandenburg ging zeitweise nichts mehr. Vereiste Start- und Landebahnen machten einen sicheren Flugbetrieb unmöglich. Zahlreiche Flüge wurden gestrichen oder verspäteten sich erheblich. Passagiere mussten Geduld aufbringen, während Enteisungsfahrzeuge ununterbrochen im Einsatz waren.
Aufgrund der Witterungsbedingungen sind derzeit keine Starts und Landungen am BER möglich. Bitte prüfe vor der Anreise zum Flughafen deinen Flugstatus bei deiner Airline. pic.twitter.com/G4MqadcPul
— BER – Berlin Brandenburg Airport (@berlinairport) February 6, 2026
Probleme auch bei Bahn und Nahverkehr
Nicht nur der Flugverkehr war betroffen. Auch im Bahn- und Nahverkehr kam es zu erheblichen Einschränkungen. Züge fuhren verspätet oder fielen aus, Busse hatten auf den glatten Straßen Schwierigkeiten voranzukommen. Pendler standen vor großen Herausforderungen.
Winterdienste arbeiten am Limit
Räum- und Streufahrzeuge waren pausenlos unterwegs, doch der anhaltende Eisregen machte die Arbeit schwierig. Kaum gestreute Flächen froren innerhalb kurzer Zeit erneut zu. Behörden betonten, dass selbst umfangreiche Maßnahmen die Gefahr nur begrenzt eindämmen konnten.
Warnungen vor weiterer Glätte
Meteorologen warnten vor anhaltend kritischen Wetterbedingungen. Besonders gefährlich sei die Kombination aus Niederschlag und Temperaturen um den Gefrierpunkt. In mehreren Regionen wurden Glättewarnungen verlängert, Autofahrten sollten auf das Nötigste beschränkt werden.
Alltag stark beeinträchtigt
Die extreme Wetterlage beeinträchtigte den Alltag vieler Menschen erheblich. Schulen, Behörden und Unternehmen reagierten mit Verzögerungen oder Einschränkungen. Die Lage wurde fortlaufend beobachtet, weitere Störungen waren nicht ausgeschlossen.








