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EQS-News: The Pew Charitable Trusts: Pew begrüßt die Ratifizierung des internationalen Vertrags zur Verbesserung der Sicherheit auf See als Meilenstein

Die Pew Charitable Trusts begrüßt die Ratifizierung des Kapstadt-Übereinkommens, das internationale Sicherheitsstandards für Fischereifahrzeuge festlegt. Dieser Vertrag soll sowohl die Sicherheit der Besatzungen erhöhen als auch illegale Fischerei bekämpfen und damit lebensrettende Maßnahmen auf …

EQS-News: The Pew Charitable Trusts: Pew begrüßt die Ratifizierung des internationalen Vertrags zur Verbesserung der Sicherheit auf See als Meilenstein

Die Pew Charitable Trusts haben die Ratifizierung des Kapstadt-Übereinkommens durch bedeutende Fischereinationen als einen entscheidenden Fortschritt gewürdigt. Dieses internationale Abkommen, das ab dem kommenden Jahr in Kraft treten wird, zielt darauf ab, die Sicherheitsstandards für Fischereifahrzeuge zu erhöhen und somit sowohl die Besatzungen als auch die Beobachter zu schützen.

Wichtige Sicherheitsstandards für die Fischerei

Das Kapstadt-Übereinkommen, das von der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) verabschiedet wurde, wird dazu beitragen, die Lebensbedingungen von Fischern zu verbessern und die illegale, nicht gemeldete und unregulierte Fischerei (IUU) zu bekämpfen. Die Normen, die im Rahmen dieses Abkommens festgelegt werden, betreffen unter anderem den Bau von Fischereifahrzeugen, deren Seetüchtigkeit sowie Sicherheits- und Notfallmaßnahmen.

Vor der Einführung dieses Vertrags gab es nur wenige internationale Standards, die den Schutz von Fischern auf See gewährleisteten. Laut einer Studie der FISH Safety Foundation, die von Pew in Auftrag gegeben wurde, verlieren jährlich über 100.000 Menschen im Fischereisektor ihr Leben. Die neuen Sicherheitsvorgaben könnten dazu beitragen, diese tragischen Zahlen zu senken.

Bekämpfung der illegalen Fischerei

Die Erhöhung der Sicherheitsstandards wird auch die Anstrengungen zur Bekämpfung der IUU-Fischerei unterstützen. Betreiber, die illegal fischen, neigen dazu, bei der Wartung ihrer Schiffe zu sparen, was die Sicherheit der Arbeiter gefährdet. Durch eine verbesserte Governance und standardisierte Sicherheitskontrollen wird es einfacher, illegale Praktiken aufzudecken und zu verhindern.

Internationale Unterstützung für das Abkommen

Das Kapstadt-Übereinkommen wird im nächsten Jahr in Kraft treten, nachdem 28 Staaten, darunter Argentinien, es ratifiziert haben. Um in Kraft zu treten, war es erforderlich, dass mindestens 3.600 Schiffe unter das Abkommen fallen, was mit der aktuellen Ratifizierung ebenfalls erreicht wurde.

Das Abkommen ergänzt bereits bestehende internationale Vereinbarungen, die darauf abzielen, die Fischereivorschriften zu stärken. Dazu zählen das Übereinkommen über Hafenstaatmaßnahmen (PSMA) sowie das Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation über die Arbeit in der Fischerei, die verbindliche Sicherheitsstandards festlegen.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Peter Horn, der die Bemühungen von Pew zur Bekämpfung der illegalen Fischerei leitet, äußerte sich optimistisch über die Auswirkungen des Abkommens: „Die Aktivierung des Kapstadt-Abkommens ist ein bedeutender Schritt zur Verbesserung der Sicherheit der Fischer und zur Bekämpfung der illegalen Fischerei. Die Staaten müssen nun sicherstellen, dass sie die erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um die Umsetzung des Abkommens zu gewährleisten und die Ozeane zu schützen.“

Pew Charitable Trusts, gegründet im Jahr 1948, setzt sich mit datenbasierten Ansätzen für Fortschritte in einer sich verändernden Welt ein.

Bildquelle: Shutterstpck / Volodymyr TVERDOKHLIB

Ronny Winkler