Neue Studien zeigen, dass die Ernährung nach der Corona-Impfung den Impfschutz beeinflussen kann und eine wichtige Rolle bei der Antikörperbildung spielt.
Ernährung beeinflusst Impfschutz

Neue Studien zeigen, dass die Ernährung nach der Corona-Impfung den Impfschutz beeinflussen kann und eine wichtige Rolle bei der Antikörperbildung spielt.
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Wer sich gegen Corona impfen lassen hat, möchte natürlich auch, dass die Impfung optimal wirkt. Mittlerweile ist bekannt, dass es auch zu sogenannten Impfdurchbrüchen kommen kann. Immer häufiger erkranken Menschen trotz vollständiger Impfung an Covid-19. Eine „richtige“ Ernährung kann dies zwar nicht komplette verhindern, doch das Risiko mindern,
So schrieb der Professor Philip C. Calder, Experte für den Einfluss der Ernährung auf das Immunsystem. „Die Ernährung bestimmt (gemeinsam mit anderen Faktoren) das Ausmaß der Immunantwort (Reaktion des Immunsystems auf Erreger oder Impfungen). Bei älteren Menschen kann das Immunsystem beeinträchtigt sein, genauso bei Übergewichtigen und auch bei Menschen, die zu wenige Mikronährstoffe zu sich nehmen.“ (Zentrum der Gesundheit)
Dies könne zu einer erhöhten Anfälligkeit und zu schweren Krankheits-Verläufen führen. Genau das haben wir in der aktuellen Pandemie gesehen, als vor allem Ältere und Übergewichtige schnell und schwer an Corona erkrankten.
Neue Studien beweisen, das eine gute Mikronährstoffversorgung einen schweren Covid-19-Verlauf verhindern könnte. Je besser sich ein Mensch ernährt, umso besser ist nicht nur seine Immunantwort bei tatsächlichen Infekten, sondern auch bei Impfungen.
Eiweiß – wichtig für die Antikörperbildung
Oft wird betont, dass man nach der Impfung viel Eiweiß zu sich nehmen soll. Dr. Matthias Riedl, Ernährungsexperte, erklärt „Antikörper bestehen aus Eiweiß und das muss auch gegessen werden“. Dabei wird jedoch gerne überlesen, dass man lediglich einen Eiweißmangel vermeiden soll, wie auch Riedl im Interview betont.
Gute Versorgung mit Vitalstoffen
Viel wichtiger in Sachen Antikörperbildung sind Mikronährstoffe, also Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Diese können auch in den Industrieländern mangelhaft vorhanden sein, z. B. Selen, Zink, Eisen oder auch die Vitamine A, B6, B12, C, E und Folsäure – nicht zu vergessen eine gute Omega-3-Fettsäuren-Versorgung.
Vitamin C
Vitamin C ist enorm wichtig, wenn man nach der Impfung eine gute Immunantwort und Antikörperbildung möchte. Allerdings fördert Vitamin C nicht nur die Antikörperbildung, sondern wirkt sich auf so viele Bereiche des Immunsystems positiv aus, dass man beim Lesen all dieser Eigenschaften das Gefühl bekommt, bei guter Vitamin-C-Versorgung gar keine Impfung zu brauchen.
Vitamin C fördert „Heilprozesse, neutralisiert freie Radikale, aktiviert die Fresszellen, erleichtert die Apoptose (Abbau) kranker Zellen, fördert die Ausbildung von Immunzellen und hemmt entzündliche Prozesse.“ (Zentrum der Gesundheit)
Zink- & Eisenmangel vermeiden
Zink ist ebenfalls sehr wichtig für eine gute Immunantwort und Antikörperbildung nach der Impfung. In einer Studie mit 30 Teilnehmern, die zweifach gegen Cholera geimpft wurden, erhielt eine Gruppe neun Tage lang dreimal täglich jeweils 45 mg Zink (beginnend jeweils zwei Tage vor den beiden Impfungen, die 17 Tage auseinanderlagen). In der Zinkgruppe konnte eine um das 4- bis 6-Fache verbesserte Immunantwort und Reaktion auf das verabreichte Antigen beobachtet werden.
Leiden Sie an einem Eisenmangel, sollten Sie diesen erst beheben, bevor Sie sich impfen lassen. Ein Eisenmangel führt zu einer verminderten Immunantwort und Antikörperbildung.








