Die irische Datenschutzbehörde untersucht, ob Elon Musks Plattform X gegen die DSGVO verstoßen hat, nachdem KI-generierte, sexualisierte Bilder von realen Personen, einschließlich Kindern, über den Chatbot Grok erstellt wurden. Die Ermittlungen beleuchten die rechtmäßige Datenverarbeitung und den…
EU-Datenschutzbehörde ermittelt gegen Musks X wegen sexualisierter KI-Bilder durch Grok

Irische Datenschutzbehörde leitet Untersuchung gegen Elon Musks Plattform X ein
Die irische Datenschutzbehörde (DPC) hat eine umfassende Untersuchung gegen die Plattform X, die von Elon Musk betrieben wird, eingeleitet. Im Fokus der Ermittlungen stehen KI-generierte, sexualisierte Bilder von realen Personen, darunter auch Kinder, die mithilfe des in X integrierten Chatbots Grok erstellt wurden.
Die DPC untersucht, ob X gegen wesentliche Vorgaben der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verstoßen hat. Dabei wird insbesondere die rechtmäßige Verarbeitung von Daten, der Datenschutz durch Technikgestaltung sowie die Pflicht zur Durchführung einer Datenschutz-Folgenabschätzung vor der Einführung riskanter Funktionen in den Blick genommen. Vize-Kommissar Graham Doyle betonte, dass die Behörde seit den ersten Medienberichten vor einigen Wochen im Austausch mit X steht.
Kritik und behördliche Reaktionen auf die Nutzung von Grok
Anfang Januar hatten Nutzer in großem Umfang sexualisierte Deepfakes unter Verwendung von Grok erstellt, was zu erheblicher Kritik seitens der Nutzer, Sicherheitsexperten und Politikern führte. Diese Vorfälle haben zudem mehrere behördliche Untersuchungen nach sich gezogen.








