Ein Eurowings-Flug von Köln/Bonn musste am 9. April wegen starker Winde über Madeira stundenlang kreisen und wurde schließlich nach Teneriffa umgeleitet, da der Flughafen Madeira für Landungen gesperrt war. Die Umleitung erfolgte wetterbedingt, was zu Verspätungen und weiteren Streichungen von Fl…
Eurowings-Flug von Köln/Bonn muss wegen Wetterbedingungen umgeleitet werden

Die Passagiere eines Eurowings-Fluges von Köln/Bonn erlebten eine unerwartete Wendung, als ihre Maschine am 9. April über Madeira kreisen musste. Aufgrund starker Winde wurde der Flug umgeleitet, und das ursprüngliche Ziel Madeira wurde durch Teneriffa ersetzt.
Der Flug EW610 startete planmäßig um 3.15 Uhr und erreichte den Luftraum über Madeira, jedoch war eine Landung aufgrund der widrigen Wetterbedingungen nicht möglich. Der Flughafen Madeira war an diesem Morgen für Landungen gesperrt, was die Situation für die Passagiere erschwerte.
Die Landebahn auf Madeira gilt als eine der gefährlichsten weltweit, was spezielle Schulungen für die Piloten erforderlich macht. Laut Informationen von Flightradar24 kreiste die Maschine ab etwa 6.45 Uhr für rund zwei Stunden über der Insel, bevor die Crew entschied, nach Teneriffa zu fliegen. Dort landete das Flugzeug gegen 9.30 Uhr.
Berichten zufolge war der internationale Flughafen Madeira zwischen 2.02 Uhr und 10.45 Uhr für Landungen geschlossen, was zur Umleitung mehrerer Flüge führte. Eurowings bestätigte, dass die Umleitung wetterbedingt war, äußerte sich jedoch nicht konkret zu diesem Vorfall. Die Pressesprecherin Anke Carola Walter erklärte, dass solche Entscheidungen in enger Abstimmung zwischen der Crew und der Flugsicherheit getroffen werden.
Für die betroffenen Passagiere könnte die Situation finanziell unbefriedigend sein, da das europäische Fluggastrecht bei außergewöhnlichen Umständen wie extremen Wetterbedingungen keine pauschalen Entschädigungen vorsieht. Es bleibt unklar, wie die Reisenden von Teneriffa nach Madeira weitertransportiert wurden.
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