Im Johannes-Giesberts-Park in Köln laufen Sondierungsarbeiten, die eine vorgezogene Evakuierung der Anwohner erforderlich machen könnten, falls Blindgänger gefunden werden. Die Entscheidung zur Evakuierung wurde aufgrund der hohen Temperaturen und der Belastung des Gesundheitssystems vorgezogen.
Evakuierung im Johannes-Giesberts-Park könnte vorgezogen werden

Im Johannes-Giesberts-Park in Nippes finden seit mehreren Wochen Sondierungsarbeiten statt. Anwohner müssen sich nun früher als ursprünglich geplant auf eine mögliche Evakuierung einstellen.
Der Park ist seit dem 12. Juni gesperrt, um die laufenden Sondierungsarbeiten durchzuführen. Die Entscheidung über eine mögliche Evakuierung des umliegenden Gebiets sollte ursprünglich am Montag, dem 13. Juli, getroffen werden. Die Stadt Köln hat jedoch mitgeteilt, dass Anwohner bereits am Freitag, dem 10. Juli, auf eine mögliche Evakuierung vorbereitet sein sollten.
Die hohe Temperatur in den letzten Wochen hat das Gesundheitssystem stark beansprucht. Zudem wird in den kommenden Tagen erneut mit hohen Temperaturen gerechnet, was die vorzeitige Evakuierung notwendig macht. Sollte es zu Funden von Blindgängern kommen, könnte auch die Kinderklinik an der Amsterdamer Straße betroffen sein. Die genaue Anzahl der Anwohner, die von einer potenziellen Evakuierung betroffen sein könnten, ist derzeit noch unklar.
Die Stadt hat auf Basis von Luftbildanalysen und Messungen mehr als 150 Verdachtsmomente identifiziert. In 14 Fällen vermuten die Experten der Bezirksregierung Düsseldorf, dass sich Blindgänger mit einem Gewicht von über 50 Kilogramm im Boden des Parks befinden.
Quellen: t-online
Bildquelle: KI generiert








