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Evakuierung in Köln-Lindenthal nach Entschärfung einer Weltkriegsbombe

In Köln-Lindenthal wurde eine Weltkriegsbombe entschärft, die bei Bauarbeiten entdeckt wurde. Rund 4.446 Menschen mussten evakuiert werden, und der Evakuierungsradius bleibt teilweise bestehen, um Krankentransporte zu ermöglichen.

Köln-Lindenthal: Weltkriegsbombe entschärft
KI generiert

In Köln-Lindenthal wurde eine Weltkriegsbombe entdeckt, die am Montag entschärft wurde. Die Entschärfung fand im Rahmen von Bauarbeiten im Bereich „Am Mönchshof“ statt. Die Stadt Köln informierte darüber, dass der Blindgänger abtransportiert wird.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland stellte fest, dass es sich um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder handelte. Um die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten, wurde ein Evakuierungsbereich mit einem Radius von 500 Metern um den Fundort eingerichtet. In diesem Bereich mussten etwa 4.446 Menschen ihre Wohnungen verlassen, darunter auch das St.-Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind.

Die Evakuierung begann am Montagvormittag. Am Nachmittag sollte der Evakuierungsradius teilweise bestehen bleiben, um rund 100 Krankentransporte zu ermöglichen, die die freien Straßen benötigten, um Patienten zurück zu ihren Wohnungen zu bringen. Zudem konnten die KVB-Linien 7 und 136 nicht über die Dürener Straße fahren.

Im Zuge der Evakuierung blieben alle Schulen und Kitas im betroffenen Gebiet am Montag geschlossen. Die Stadt Köln wies die Eltern an, sich auf diese Situation einzustellen. Eine Anlaufstelle wurde in der Theodor-Heuss-Realschule an der Euskirchener Straße 50 in Köln-Sülz eingerichtet, die seit 9 Uhr geöffnet war. Auch dort fiel der Unterricht aus.


Quellen: t-online, stern, n-tv

Bildquelle: KI generiert

Ronny Winkler