Die Feuerwehr warnte die Bewohner von Hitdorf vor einem lauten Knall, der durch die kontrollierte Sprengung einer Weltkriegsbombe in Monheim am Rhein verursacht wurde.
Evakuierung in Monheim: Kontrolle über Weltkriegsbombe erfolgreich

Evakuierungen aufgrund von Bombensprengung in Monheim
Am Mittwochabend wurden die Anwohner in Hitdorf vor einem lauten Geräusch gewarnt, das von der gegenüberliegenden Rheinseite in Monheim zu hören sein würde. Der Grund für den Lärm war die kontrollierte Sprengung einer Weltkriegsbombe, die in Monheim am Rhein entdeckt worden war.
Details zur Sprengung und Evakuierung
Rund 2.600 Personen mussten ihre Wohnungen in Monheim verlassen, da sich die Bombe in einem Radius von 600 Metern um eine Firma an der Rheinparkallee befand. Diese Bombe, die aus dem Zweiten Weltkrieg stammte, war mit einem Langzeitzünder ausgestattet, was eine reguläre Entschärfung unmöglich machte. Über 150 Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr waren vor Ort, um die Sicherheit zu gewährleisten. Zudem standen Krankentransporte bereit, um den älteren Anwohnern im Sperrgebiet zu helfen.
Reaktionen in Hitdorf und Entwarnung
Die Feuerwehr Leverkusen informierte die Bevölkerung in Hitdorf um 22:08 Uhr über das bevorstehende Detonationsgeräusch und mögliche Erschütterungen. Die Sprengung fand planmäßig um 22:23 Uhr statt, wobei der Knall bis nach Hitdorf zu hören war. Zu diesem Zeitpunkt war die Warnung für den Stadtteil bereits aufgehoben, und die Leitstelle hatte um 22:22 Uhr Entwarnung gegeben. Es gab keine Zwischenfälle, und der gesperrte Luftraum über Monheim hatte keine Auswirkungen auf den Flugverkehr am nahegelegenen Düsseldorfer Flughafen.
Probleme bei der Vorwarnung in Monheim
Die Vorwarnung in Monheim verlief jedoch nicht ohne Schwierigkeiten. Berichten zufolge hatte die Warn-App Nina zunächst einen kleineren Gefahrenbereich angezeigt, als tatsächlich evakuiert wurde. Viele Anwohner erfuhren erst durch Lautsprecherdurchsagen oder direkte Ansprache der Einsatzkräfte von der Evakuierung. Die Stadt Monheim erklärte, dass unterschiedliche Datengrundlagen bei der Leitstelle zu dieser Verwirrung geführt hatten. Der später korrigierte, größere Radius war verbindlich. Am späten Abend konnten alle betroffenen Personen in ihre Wohnungen zurückkehren.
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Quellen: t-online, tagesschau
Bildquelle: depositphotos
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