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Expansion bei Deutschlands größtem Bäcker: 40.000 Brötchen pro Stunde und 300 neue Jobs

Deutschlands größter Bäcker, Harry, investiert 200 Millionen Euro in eine neue Fabrik in Erlensee. Mit einer Kapazität von 40.000 Brötchen pro Stunde entstehen dort rund 300 neue Arbeitsplätze und ein wichtiger Standort für den Süden Deutschlands.

Deutschlands größter Bäcker baut neue Fabrik: 40.000 Brötchen pro Stunde, 300 neue Jobs
Axel Hindemith via Wikimedia Commons (CC BY 3.0)

Erlensee (Hessen) – In einem bemerkenswerten Schritt plant Deutschlands größter Bäcker, Harry, den Bau einer neuen Produktionsstätte, die mit einer Investition von 200 Millionen Euro realisiert werden soll. Diese Fabrik wird in der Lage sein, bis zu 7000 Brote und 40.000 Brötchen pro Stunde herzustellen. Die Entscheidung für den Standort Erlensee, nahe Hanau, fällt in eine Zeit, in der viele traditionelle Bäckereien in Deutschland mit finanziellen Schwierigkeiten kämpfen und Insolvenz anmelden müssen.

Standort und Baupläne

Das neue Werk wird auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorsts Erlensee/Langendiebach errichtet, mit dem Ziel, ab 2028 Produkte für den süddeutschen Markt zu produzieren. Die geplante Produktionshalle wird eine Länge von rund 390 Metern und eine Breite von 80 Metern haben. Geplant sind drei Backlinien, die nach dem Vorbild der bestehenden Anlage in Troisdorf, Nordrhein-Westfalen, konzipiert werden.

Folgen für die Region

Die Eröffnung des neuen Werks wird voraussichtlich zwischen 300 und 350 neue Arbeitsplätze schaffen, was für die Region einen bedeutenden wirtschaftlichen Impuls darstellen wird. Die Produktionsstätte wird rund um die Uhr betrieben, um die steigende Nachfrage zu bedienen.

Marktentwicklung und Herausforderungen

In Anbetracht der anhaltenden Herausforderungen in der Backbranche, insbesondere durch steigende Energiekosten und veränderte Einkaufsgewohnheiten der Verbraucher, ist die Investition von Harry ein positives Signal. Viele Bäckereien, wie die Traditions-Bäckerei Maier in Bayern, mussten bereits Insolvenz anmelden, was die Unsicherheit in der Branche verdeutlicht. In diesem Jahr haben bereits 63 Bäckereien in Deutschland schließen müssen, was sich negativ auf die Beschäftigung auswirkt.

Technologische Ausstattung der neuen Fabrik

Die geplante Einrichtung wird mit modernster Technik ausgestattet, einschließlich Solaranlagen und einer intelligenten Energiesteuerung. Ein zentrales Element der neuen Produktionsstätte wird ein Hochregallager mit etwa 10.000 Palettenplätzen sein, was die Effizienz und Logistik der Produktion erheblich verbessern soll.

„Unsere beiden neuen Standorte in Süddeutschland ermöglichen es uns, den Lebensmitteleinzelhandel auch dort auf kürzestem Weg zu beliefern“, erklärte Frank Kleiner, Vertriebs- und Marketingchef von Harry.

Bauzeitplan und Ausblick

Der Baustart für die neue Bäckerei ist für den Spätsommer 2026 angesetzt. Es wird erwartet, dass im zweiten Quartal 2028 das erste Brot aus der neuen Produktionsstätte kommt. Harry verfolgt mit diesem Neubau nicht nur die Expansion im Süden Deutschlands, sondern auch eine Stärkung seiner Marktposition im Lebensmittelhandel.


Quellen: Bild

Bildquelle: Axel Hindemith via Wikimedia Commons (CC BY 3.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS