Fabian Reese äußert nach der Niederlage gegen Holstein Kiel seine Enttäuschung und betont, dass die Zukunft im Sommer offen ist. Er ist unzufrieden mit der aktuellen Situation und der Chancenverwertung der Mannschaft.
Fabian Reese äußert sich zur Zukunft von Hertha BSC

Hertha BSC konnte im Olympiastadion trotz einer klaren Überlegenheit und zahlreicher Torchancen keinen Heimsieg erringen. Die Berliner verloren mit 0:1 gegen Holstein Kiel, obwohl sie 23:6 Torschüsse verzeichneten. Diese Niederlage hat beim Kapitän Fabian Reese (28) deutliche Spuren hinterlassen. Nach dem Spiel äußerte er seinen Frust und ließ durchblicken, dass die Frage seiner Zukunft an Brisanz gewinnen könnte.
Die Situation wirft die Frage auf, wie es für Reese weitergeht. Berichten zufolge haben mehrere Bundesligisten Interesse an ihm gezeigt. Auf die Frage, wie er den Sommer sieht, antwortete er: „Jetzt haben wir erst mal noch drei Spiele. Ich bin tierisch enttäuscht von dem heutigen Spiel. Was im Sommer passiert, das müssen wir schauen.“ Diese Äußerungen könnten für viele Hertha-Fans wie eine Andeutung auf einen möglichen Abschied wirken.
Reese ist der herausragende Spieler von Hertha mit zehn Toren und zwölf Vorlagen, was ihn zum besten Akteur in der 2. Liga macht. Sein Vertrag in Berlin läuft bis 2030, doch die Aussicht auf eine Rückkehr in die Bundesliga scheint in der Hauptstadt momentan unrealistisch. Diese Erkenntnis dürfte ihm nach der aktuellen Saison erneut bewusst geworden sein.
In der Partie gegen Kiel war Reese der Spieler mit den meisten Torschüssen (5), Torschussvorlagen (5) und Flanken (8). Dennoch gelang ihm kein Tor. Sein Schuss mit 101 km/h wurde vom Kieler Torwart Weiner stark über die Latte gelenkt. Reese äußerte sich frustriert: „Wir haben uns selbst geschlagen. Wir hatten am Ende noch zwei große Chancen, aber wenn man aus einem Meter den Ball nicht reinmacht …“
Eine besonders prägnante Szene ereignete sich in der 88. Minute, als Mittelstürmer Dawid Kownacki (29) aus nächster Nähe unbedrängt am Tor vorbeiköpfte. Auch Herthas Trainer Stefan Leitl (48) bemerkte: „Das ist ein Stück weit Qualität, die oft fehlt.“ Diese Problematik wird auch Reese aufgefallen sein, und die Perspektive für den Kader in der kommenden Saison scheint nicht vielversprechend.
Quellen: Axel Springer SE, Liga2-online, Tipico, Sport, Magazin-forum
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