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Christoph Meyer soll Spitzenkandidat der Berliner FDP werden

Der 50-Jährige will die Partei zurück ins Landesparlament führen und kritisiert die bisherige Regierungsführung in Berlin.

FDP-Landeschef Christoph Meyer soll die Partei zurück ins Abgeordnetenhaus führen. (Archivbild)
Foto: Christoph Soeder/dpa

FDP-Landesvorsitzender Christoph Meyer soll Spitzenkandidat der Berliner Liberalen für die Wahl zum Abgeordnetenhaus 2026 werden. Das teilte die Partei mit. Zuvor hatte der «Tagesspiegel» darüber berichtet. 

Der Landesvorstand und die Vorsitzenden der Bezirksverbände haben am Dienstagabend einstimmig vorgeschlagen, Meyer auf den ersten Platz der Landesliste zu setzen. Maren Jasper-Winter, die Vorsitzende der FDP Berlin-Mitte, soll auf Platz zwei kandidieren. Die offizielle Nominierung bei einer Landeswahlversammlung ist für Mitte März geplant.

FDP ist nicht mehr im Landesparlament

Meyer soll die FDP zurück ins Landesparlament führen. Bei der Wiederholung der Abgeordnetenhauswahl im Februar 2023 war die Partei an der Fünfprozenthürde gescheitert.

Der 50-Jährige ist seit 2018 Landesvorsitzender der FDP und kennt das Landesparlament bereits: Er war dort von 2002 bis 2011 Abgeordneter und von 2009 bis 2011 Vorsitzender der FDP-Fraktion. Ab 2017 war er Mitglied des Deutschen Bundestags bis zur Wahl im vergangenen Jahr.

«Berlin ist eine großartige Stadt, aber sie wird seit Jahrzehnten miserabel regiert», sagte Meyer. «Die entscheidenden Themen, welche die Menschen in der Stadt bewegen, werden nicht gelöst.»

Die FDP sei in einer herausfordernden Lage. «Auch wir haben in den letzten Jahren nicht gut funktioniert», räumte Meyer ein. «Als Freier Demokrat weiß ich aber auch wie es ist, wenn man sich von ganz unten wieder hocharbeiten muss.»

dpa