Rund 15 000 Menschen sind in Nürnberg bei Minusgraden von einem Großbrand betroffen. Bei Minusgraden ist die Versorgung mit Fernwärme bedroht.
Feuer: Katastrophen-Alarm in Bayern

Rund 15 000 Menschen sind in Nürnberg bei Minusgraden von einem Großbrand betroffen. Bei Minusgraden ist die Versorgung mit Fernwärme bedroht.
„Es wird aber spürbar kälter in den Häusern werden.“ „In den Stadtteilen Gebersdorf und Röthenbach gibt es der Stadt zufolge 1150 Anschlusspunkte für Fernwärme. Betroffen seien neben Haushalten auch große Betriebe, eine Klinik, Schulen, ein Einkaufszentrum sowie zwei Alten- und Pflegeheime“, berichtet „Bild“.
Im Großkraftwerk Franken in Gebersdorf brach aus noch ungeklärter Ursache ein Brand aus. Die Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Gegen 17:00 Uhr war das Feuer im unteren Kesselhaus des Blocks 1 des Kraftwerks ausgebrochen. Bis zu 120 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr konnten bis 22:00 Uhr den Brand unter Kontrolle bringen und das Feuer ablöschen. Die Felsenstraße wurde während der Löscharbeiten von der Polizei gesperrt.
Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen. Die Beamten müssen jedoch abwarten, bis im Gebäude alles abgekühlt ist und der Brandort gefahrlos betreten werden kann. So werden die Ermittler frühestens morgen mit ihrer Arbeit im Kraftwerk beginnen können.
Mittlerweile hat die Stadt Nürnberg den Katastrophenfall ausgelöst, da die Fernwärmeversorgung im Stadtsüden beeinträchtigt ist. Zur Bürgerinformation wurde unter nachfolgendem Link von der Stadt Nürnberg ein Liveticker zum Schadensfall eingerichtet: https://www.nuernberg.de/internet/stadtportal/notfall_kraftwerk_franken.html#3
Quelle: Polizeipräsidium Mittelfranken








