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Flughafen-Drama: Flugzeug nach Tel Aviv wegen sicherheitsrelevanten Vorfalls notgelandet

Tel Aviv/Tabuk (Saudi-Arabien) – Ein alarmierender Vorfall an Bord eines Flugs von Dubai nach Tel Aviv brachte fast 180 Passagiere in Gefahr. Berichten zufolge entbrannte ein gewaltsamer Konflikt im Cockpit zwischen dem Piloten und seinem Copiloten.

Schreie! Blut! Flugzeug sollte für Terroranschlag entführt werden
Anna Zvereva from Tallinn, Estonia via Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

Tel Aviv/Tabuk (Saudi-Arabien) – Ein alarmierender Vorfall an Bord eines Flugs von Dubai nach Tel Aviv brachte fast 180 Passagiere in Gefahr. Berichten zufolge entbrannte ein gewaltsamer Konflikt im Cockpit zwischen dem Piloten und seinem Copiloten. Zunächst ging man davon aus, der Pilot wolle sich das Leben nehmen; aktuelle Informationen legen jedoch nahe, dass der Copilot versuchte, die Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen, indem er den Piloten angriff. Die israelischen Sicherheitskräfte hegen den Verdacht, dass die Boeing mit 174 Personen, darunter 27 Kinder, möglicherweise für einen Terroranschlag entführt werden sollte.

Am Mittwochmorgen gab der Flydubai-Flug Notrufsignale ab, die auf eine drohende Entführung hindeuteten, während die Maschine sich in einem steilen Sinkflug befand. In der Folge wurde das Flugzeug nach Saudi-Arabien umgeleitet, und israelische Kampfflugzeuge wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Letztlich gelang der Boeing 737 Max eine sichere Landung am Flughafen Tabuk.

Ein Passagier berichtete von panischen Schreien und beobachtete, wie das Cockpit aufgebrochen wurde, während Blut floss. Der Pilot sei offenbar mit einem Taschenmesser angegriffen worden, während der Copilot versuchte, die Kontrolle zu erlangen. Anfangs wurde angenommen, es handele sich um einen Konflikt zwischen einem russischen Piloten und einem ukrainischen Copiloten; später stellte sich jedoch heraus, dass der Copilot aus Oman stammte und nicht aus der Ukraine.

Die Situation eskalierte weiter, als ein Mitglied der Ersatzcrew sowie einige Passagiere eingriffen, um die Kontrolle über das Flugzeug zurückzugewinnen. Während des erbitterten Kampfes fiel die Boeing 737 Max aus einer Höhe von etwa 9.000 Metern. Nach einem dramatischen Sturz von 4.500 Metern gelang es dem Piloten und den Helfern, die Kontrolle zurückzugewinnen und das Flugzeug aus dem Sturzflug zu retten.

Der identifizierte Pilot ist indischer Herkunft, während der omanische Copilot erst seit weniger als einem Jahr für Flydubai tätig ist. Momentan wird geprüft, ob der Copilot möglicherweise eine doppelte Staatsbürgerschaft besitzt, was seine Anstellung auf diesem Flug betroffen haben könnte. Üblicherweise dürfen nur Piloten aus Ländern mit diplomatischen Beziehungen zu Israel für Flüge in und aus dem Land eingesetzt werden, was auf Oman nicht zutrifft.

Aktuell bleibt die Boeing 737 Max am Flughafen in Tabuk, während die Passagiere an Bord warten, bis die Sicherheitsbehörden ihre Untersuchungen abgeschlossen haben. Danach sollen sie mit einem anderen Flugzeug nach Israel weiterfliegen. Das ursprüngliche Flugzeug musste jedoch aufgrund eines technischen Problems umkehren.


Quellen: Bild, Handelsblatt

Bildquelle: Anna Zvereva from Tallinn, Estonia via Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS