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Flughafen Köln/Bonn hebt Flüssigkeitsverbot im Handgepäck auf

Am Flughafen Köln/Bonn wurde eine modernisierte Sicherheitskontrolle mit neuen CT-Scannern eröffnet, die kürzere Wartezeiten ermöglichen. Flüssigkeiten und elektronische Geräte dürfen im Handgepäck bleiben, und die Obergrenze für Flüssigkeiten wurde auf zwei Liter pro Behältnis erhöht.

Flughafen Köln/Bonn erlaubt Flüssigkeiten im Handgepäck
KI generiert

Am Flughafen Köln/Bonn wurde eine neue Sicherheitskontrolle in Betrieb genommen. Diese umfasst moderne CT-Scanner, die darauf abzielen, die Abläufe zu optimieren. Mit der Einführung dieser Technologie gelten auch neue Regelungen für den Umgang mit Flüssigkeiten im Handgepäck.

Die Eröffnung der vollständig modernisierten Sicherheitskontrolle fand rechtzeitig vor den Sommerferien statt. Ab dem 14. Juli stehen den Fluggästen insgesamt elf neue Kontrollspuren zur Verfügung, die mit den neuesten CT-Scannern ausgestattet sind. Der Flughafen Köln/Bonn ist der erste große Flughafen in Deutschland, der alle seine Sicherheitskontrollen mit dieser Technologie ausstattet. Für den Umbau wurden Investitionen in Höhe von rund 25 Millionen Euro getätigt, und die Arbeiten erstreckten sich über mehrere Monate.

Die neuen Scanner sollen den Reisenden vor allem kürzere Wartezeiten und einen geringeren Aufwand bieten. Laptops, Tablets und andere elektronische Geräte dürfen während der Kontrolle im Handgepäck verbleiben. Auch für Flüssigkeiten gibt es eine neue Regelung: Die erlaubte Obergrenze wurde auf zwei Liter pro Behältnis angehoben. Zusätzlich zur technischen Ausstattung wurden auch die Wegeführung sowie das Licht- und Akustikkonzept überarbeitet.

Für Familien wurde eine spezielle Kontrollspur eingerichtet, die als „Kids Lane“ bezeichnet wird. Hier können Kinder mithilfe von Trittstufen ihr Gepäck selbstständig auf das Kontrollband legen und wieder abnehmen.

Der Flughafenleiter Thilo Schmid bezeichnete die Eröffnung als bedeutenden Fortschritt. Die neue Anlage zählt zu den modernsten Sicherheitskontrollen in Europa und soll hohe Sicherheitsstandards mit einem verbesserten Komfort verbinden. Durch diese Investition wird auch die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts gestärkt.

Der Geschäftsführer Cenk Özöztürk betonte, dass die neue Sicherheitskontrolle mehr als nur eine technische Erneuerung darstellt. Die optimierten Abläufe sollen das Reiseerlebnis für die Passagiere angenehmer und stressfreier gestalten.

Die Eröffnung wurde auch von Vertretern der Stadt Köln, des Landes Nordrhein-Westfalen und der Fluggesellschaft Eurowings positiv aufgenommen. Kölns stellvertretende Bürgermeisterin Teresa De Bellis-Olinger erklärte, dass der Umbau den Wirtschafts- und Tourismusstandort der Region stärkt. Die Stadt Köln ist der größte Anteilseigner des Flughafens.

NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) wies auf die effizienteren Abläufe und die erhöhte Sicherheit durch die CT-Technologie hin. Eurowings-Chef Max Kownatzki betonte, dass die Sicherheitskontrolle für viele Passagiere entscheidend dafür ist, ob eine Reise entspannt beginnt.

Die neue Kontrollstelle ist Teil des umfassenden Modernisierungsprogramms „Next Chapter“, das auch die Erneuerung von Gastronomieangeboten, Aufenthaltsbereichen und digitalen Services am Flughafen umfasst.

Seit dem 1. Januar 2025 organisiert die Flughafen Köln/Bonn GmbH die Kontrollen der Passagiere und ihres Gepäcks eigenständig. Die Verantwortung für die Luftsicherheit und die Aufsicht bleibt jedoch bei der Bundespolizei. Die Kontrollen werden vom Sicherheitsdienstleister Securitas durchgeführt. Köln/Bonn ist nach Frankfurt und Berlin der dritte deutsche Flughafen, der die Kontrollprozesse selbstständig verwaltet. Bereits im Jahr 2023 wurde ein zentrales Kontrollzentrum eröffnet, in dem Flughafen, Bundespolizei und Sicherheitsdienstleister zusammenarbeiten.


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Quellen: t-online, WDR, tagesschau

Bildquelle: KI generiert

Ronny Winkler