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Formel 1 plant Rückkehr nach Afrika: Ruanda als neuer Austragungsort

Die Formel 1 wird im Laufe der 2030er-Jahre wieder auf dem afrikanischen Kontinent vertreten sein, nachdem über drei Jahrzehnte seit dem letzten Rennen vergangen sind.

Die Strecke muss aber noch gebaut werden: Formel 1 geht nach Ruanda
Bildquelle: Isaac Maffeis auf Unsplash

Die Formel 1 wird im Laufe der 2030er-Jahre wieder auf dem afrikanischen Kontinent vertreten sein, nachdem über drei Jahrzehnte seit dem letzten Rennen vergangen sind. In Ruanda, im Osten des Kontinents, wird ein neues Rennen um den Grand-Prix-Titel stattfinden, doch zuvor muss eine geeignete Strecke errichtet werden.

Lang ersehnte Rückkehr der Formel 1

Der letzte Auftritt der Formel 1 in Afrika fand 1993 im südafrikanischen Kyalami statt. Seither haben zahlreiche Stimmen in der Formel 1 gefordert, dass der Kontinent wieder in den Rennkalender aufgenommen wird. Besonders Lewis Hamilton zählt zu den prominentesten Unterstützern dieser Rückkehr.

Neues Konzept für den Motorsport

Der Schritt in Richtung Afrika zielt darauf ab, neue Zielgruppen zu gewinnen. Laut einer offiziellen Mitteilung heißt es: „Afrika stellt eine der spannendsten Wachstumschancen für den Sport dar: Über 100 Millionen Fans verfolgen die Formel 1 auf dem gesamten Kontinent, und fast 60 Prozent der Anhänger in den zentralen Märkten Subsahara-Afrikas sind unter 35 Jahre alt.“

Sportliche Ambitionen Ruandas

Ruanda bemüht sich seit geraumer Zeit, sich international als Sportnation zu positionieren. Im Jahr 2025 fand die Straßenrad-Weltmeisterschaft im Land statt, zusätzlich wurden auch die Afrika-Meisterschaften im Handball und Basketball ausgetragen. Der Fifa-Kongress 2023, bei dem Gianni Infantino als Präsident wiedergewählt wurde, fand ebenfalls in Ruanda statt.

Streckenbau und Zukunftsaussichten

Die geplante Rennstrecke wird in der Nähe des Bugesera International Airport entstehen, der sich etwa 40 Kilometer von der Hauptstadt Kigali entfernt befindet und noch im Bau ist. Neben den Formel-1-Rennen sollen dort auch andere Motorsport-Events sowie Unterhaltungsangebote stattfinden. Die Formel 1 hofft, mit diesem neuen Kurs die Rennserie auf allen bewohnten Kontinenten zu präsentieren. In der Mitteilung wird betont: „Die Strecke wird so gestaltet, dass sie sich harmonisch in die natürliche Landschaft einfügt und die Höhenunterschiede des Geländes nutzt, um ein einzigartiges Rennerlebnis zu schaffen und den Fans gleichzeitig hervorragende Sichtmöglichkeiten zu bieten.“

Reaktionen auf die Ankündigung

Paul Kagame, der Präsident Ruandas, kommentierte die Ankündigung mit den Worten: „Heute gehört der Tag Afrika. Seit mehr als drei Jahrzehnten fand die weltweit führende Motorsportmeisterschaft ohne diesen Kontinent statt – das ändert sich nun mit dieser Vereinbarung.“


Quellen: Bild

Bildquelle: Bildquelle: Isaac Maffeis auf Unsplash

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS