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Frankreichs Luftwaffe setzt auf schnelle Modernisierung mit neuer Technologie

Frankreich plant einen zügigen Ausbau seiner Luftwaffe. Die Entwicklungsphase der Rafale F5, die auch als “Super Rafale” bezeichnet wird, soll im Dezember beginnen. Diese neueste Version des Kampfjets wird mit Künstlicher Intelligenz, einem leistungsstarken Triebwerk und Hyperschallraketen zur nuklearen Abschreckung ausgestattet sein, wie die französische Zeitung berichtet.

„Super Rafale“, neues nationales FCAS, KI für den Luftkampf: Frankreich rüstet seine Luftwaffe rasant auf
Rafael Minguet Delgado auf Pexels

Frankreich plant einen zügigen Ausbau seiner Luftwaffe. Die Entwicklungsphase der Rafale F5, die auch als “Super Rafale” bezeichnet wird, soll im Dezember beginnen. Diese neueste Version des Kampfjets wird mit Künstlicher Intelligenz, einem leistungsstarken Triebwerk und Hyperschallraketen zur nuklearen Abschreckung ausgestattet sein, wie die französische Zeitung berichtet.

Eigenständige Projekte nach dem Scheitern des FCAS

Nach dem Abbruch des deutsch-französischen Projekts für das Luftkampfsystem FCAS hat Frankreich beschlossen, eigene militärische Initiativen voranzutreiben. Während Deutschland erwägt, sich dem britisch-japanisch-italienischen Programm GCAP anzuschließen, verfolgt Frankreich nun eine nationale Strategie.

Rafale F5 als technologische Basis für den Nachfolger

Die Rafale F5 dient als technische Grundlage für den zukünftigen Jet, der intern den Namen ACF, was für “Avion de Combat du Futur” (Flugzeug der Zukunft für den Luftkampf) steht, erhalten hat. Jérôme Bellanger, der Leiter des Luftwaffenstabs, betont die Notwendigkeit von Geschwindigkeit: “Ich habe nur ein einziges Leitwort: Geschwindigkeit, wenn wir weiter bei Einsätzen auf der Höhe bleiben wollen.” Bereits im Juli 2026 wurde entschieden, kritische Arbeiten national voranzutreiben, um den Zeitplan einzuhalten.

Ressourcenzuweisungen für die Rafale F5 und ACF

Für die Rafale F5 stehen Aufträge von bis zu 3 Milliarden Euro im Raum, wobei geplante Auszahlungen von etwa 628 Millionen Euro vorgesehen sind. Für den neuen ACF sind Verpflichtungen in Höhe von 2,7 Milliarden Euro und Auszahlungen von 570 Millionen Euro angedacht. Diese finanziellen Mittel sind entscheidend, um den geplanten Zeitrahmen einzuhalten.

Künstliche Intelligenz für den vernetzten Luftkampf

Eine weitere Initiative, die unter dem Namen “HypAIRion” firmiert, zielt darauf ab, Künstliche Intelligenz (KI) in den Luftkampf zu integrieren. Am Stützpunkt Mont-de-Marsan wurden zwei Mirage 2000 als Testplattformen umgerüstet, mit dem Ziel, bis 2028 den ersten Flug einer Rafale in Verbindung mit einer Drohne durchzuführen. Laut Berichten hat Dassault bereits einen simulierten Angriff mit einer KI-Drohne durchgeführt und zwei KI-Algorithmen während eines Flugs in einer Rafale getestet. Ein Offizier aus dem Führungsstab erklärte: “Wer die Oberhand gewinnt, ist derjenige, der schneller entdeckt, versteht, entscheidet und handelt als sein Gegner.” Ziel ist es, die Datenflut in einen operativen Vorteil umzuwandeln.

Erweiterung der Rafale-Flotte bis 2035

Die Frage, ob die geplanten Fortschritte realisierbar sind, hängt stark vom Haushaltsplan für 2027 ab. Derzeit verfügt Frankreich über rund 170 Rafale-Jets, doch bis 2035 wird eine Flotte von mindestens 230 Maschinen angestrebt. Bellanger argumentiert, dass dies notwendig ist, um die Luftraumsicherung, die nukleare Luftwaffe und mehrere parallele Einsätze zu gewährleisten. Er weist darauf hin, dass die Flotte bereits jetzt “um mehr als 15 Prozent übernutzt” wird.


Quellen: Focus

Bildquelle: Rafael Minguet Delgado auf Pexels

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS