Sie musste Jahrzehnte leiden. Ihr Stiefvater vergewaltigt sie seit sie eine Teenagerin war.
Frau tötet Vergewaltiger

Sie musste Jahrzehnte leiden. Ihr Stiefvater vergewaltigt sie seit sie eine Teenagerin war.
<div class=“manual-ad“></div>
Ihre Jugend war der Horror, ihr Stiefvater quälte, schlug und missbrauchte sie. Schließlich zwang er sogar sie ihn zu heiraten. Als wäre es nicht schon schlimm genug, zwang er sie auch noch zur Prostitution.
Die Französin ertrug das Martyrium über Jahrzehnte, doch dann hielt sie es nicht mehr aus und tötete ihren Peiniger. Jetzt steht die 40-Jährige vor Gericht. „Ich musste es beenden“, schrieb die inzwischen 40-jährige Valérie Bacot in ihrem kürzlich veröffentlichten Buch „Tout le monde savait“ (Jeder wusste es).
<div class=“manual-ad“></div>
„Zum Prozessauftakt vor dem Schwurgericht von Chalon-sur-Saône in Ostfrankreich berichtete Bacot von der „extremen Hölle“, die sie seit ihrem zwölften Lebensjahr durchlitten hatte, berichtet der „Berliner-Kurier“. Damals fingen die Übergriffe durch den Partner ihrer Mutter an. Selbst nach einer Verurteilung und einer Haftstrafe machte ihr Peiniger rücksichtslos weiter.
Mit 17 schwängerte der 25 Jahre ältere Mann sie das erste Mal. Daniel Polette macht immer weiter. Ihre Mutter warf nicht den Vergewaltiger, sondern sie aus dem Haus. Da zwang Daniel, sie zu heiraten. Inzwischen hat sie vier Kinder von ihm.
„‚Ich habe immer getan, was er mir gesagt hat‘, antwortete die Angeklagte auf die Frage der Vorsitzenden Richterin Céline Therme, ob sie Liebe für Polette empfunden habe. Der Alkoholiker schlug, trat und würgte seine junge Frau und bot sie schließlich Lkw-Fahrern im Familienwagen zur Prostitution an, um mit ihr Geld zu verdienen‘, schreibt der „Berliner-Kurier“.
<div class=“manual-ad“></div>
Vor fünf Jahren hielt sie es an einem Sonntag im März 2001 nicht mehr aus. „Sie nahm seine Pistole, mit der er sie oft bedroht hatte, und tötete ihn mit einem einzigen Schuss in den Nacken. Zur Begründung sagte sie, sie habe ihrer gemeinsamen 14-jährigen Tochter Karline dasselbe Schicksal ersparen wollen“ berichtet der „Berliner Kurier“.
Trotz der Qualen, die sie durchleiden musste, droht ihr eine lebenslange Haft – Ihre Anwälte fordern dagegen einen Freispruch. Bacot habe „25 Jahre lang extreme Gewalt erfahren“, erläuterte ihre Anwältin Janine Bonaggiunta. „Das kann eine verzweifelte Frau zum Töten treiben, um selbst zu überleben.“ Fast 600.000 Menschen haben eine Online-Petition mit dem Titel „Freiheit für Valérie Bacot!“ unterzeichnet.








