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Frühlingseinbruch mit Hitzetoten: Sieben Opfer in Frankreich zu beklagen

Eine frühe Hitzewelle in Europa führt zu Rekordtemperaturen und gesundheitlichen Risiken. In Frankreich sind bereits sieben Todesfälle, darunter mehrere Ertrinkungen, gemeldet worden, während auch Großbritannien mit historischen Höchstwerten kämpft.

Frühjahrs-Hitzewelle in Europa: Sieben Todesfälle in Frankreich verzeichnet
KI-generiert

Die anhaltende Hitzewelle hat in Europa bereits zu zahlreichen Problemen geführt. In Frankreich sind im Zusammenhang mit den extremen Temperaturen sieben Menschen ums Leben gekommen.

Hitzewelle fordert Todesopfer in Frankreich

Die frühe Hitzewelle hat in verschiedenen Regionen Europas Rekordtemperaturen zur Folge, die nicht nur unangenehm, sondern auch lebensgefährlich sind. In Frankreich starben bereits sieben Personen, die „direkt oder indirekt mit der Hitze in Verbindung stehen“. Dies berichtete die Regierungssprecherin Maud Bregeon im Fernsehsender TF1. Unter den Todesfällen sind mindestens fünf Ertrinkungsfälle zu verzeichnen, während zwei weitere Menschen während Sportveranstaltungen in Paris und im Großraum Lyon ums Leben kamen. Die Regierung hat die Bevölkerung zur Vorsicht aufgerufen.

Warnstufen und Temperaturprognosen

In acht Departements im Westen Frankreichs wurde die Warnstufe Orange ausgerufen. Der Wetterdienst Météo France prognostiziert Höchsttemperaturen von bis zu 36 Grad Celsius. Bereits am Montag wurden in diesen Regionen die höchsten Temperaturen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen für einen Maitag registriert.

Hitzewelle auch in Großbritannien

Großbritannien ist ebenfalls von einer historischen Hitzewelle betroffen. In der Nacht zu Dienstag fiel die Temperatur im Londoner Vorort Kenley nicht unter 21,3 Grad Celsius, was einen neuen Rekord für Mai darstellt. Am Montag wurden in mehreren Städten über 30 Grad gemessen, im Südwesten Londons sogar 34,8 Grad. Für Teile Südenglands und Wales sagt der Wetterdienst Met Office weitere Höchstwerte bis 35 Grad voraus. Am Nachmittag steigt zudem die Gefahr von Gewittern. Der bisherige Rekord für den Mai lag bei 32,8 Grad Celsius und wurde in den Jahren 1922 und 1944 gemessen.

Temperaturen in Spanien

In Spanien werden für den späteren Nachmittag Temperaturen weit über 30 Grad erwartet. Besonders betroffen sind Städte in der Extremadura wie Badajoz mit 36 Grad sowie in Andalusien wie Sevilla und Córdoba mit 35 Grad. Auch im Großraum Madrid, in Saragossa und im Baskenland sind Temperaturen um die 35 Grad möglich. Mallorca wird mit 28 Grad prognostiziert, was für Ende Mai jedoch nicht als extrem ungewöhnlich gilt.

Deutschland erreicht Hitzespitze

In Deutschland wird der Temperaturrekord für Mai von 36,6 Grad aus dem Jahr 1922 laut Deutschem Wetterdienst (DWD) voraussichtlich nicht erreicht. Die Hitzewelle hat ihren Höhepunkt erreicht, und bis Ende der Woche sind im Süden noch Temperaturen um 33 Grad zu erwarten. Im Norden und Osten sorgt eine Kaltfront aus Skandinavien für etwas Abkühlung, wobei örtlich sogar Bodenfrost auftreten kann. Ab Freitag steigt zudem die Gewittergefahr.

Ursachen der Hitzewelle

Nach Angaben des DWD befindet sich West- und Mitteleuropa derzeit unter einer Hitzeglocke, die die Luft durch einen weitgehend wolkenfreien Himmel kontinuierlich aufheizt. Zudem wird heiße und trockene Luft, die mit Saharastaub aus Nordafrika angereichert ist, erwartet. Dies erklärt die gegenwärtig ungewöhnlich hohen Temperaturen.

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Quellen: mopo

Bildquelle: KI generiert

Ronny Winkler