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Frühlingserlebnisse in der Eifel: Seen und Naturwunder ab Köln

Die Eifel bietet im Frühling zahlreiche Ausflugsziele, darunter malerische Seen und Wanderwege im Nationalpark Eifel. Besonders der Stausee Obermaubach und der Laacher See sind beliebte Ziele für Natur- und Wassersportbegeisterte.

Frühlingserlebnisse in der Eifel: Seen und Naturwunder ab Köln
Bildquelle: J Z auf Unsplash

Die Eifel bietet zahlreiche Möglichkeiten für einen Frühlingsausflug ab Köln, insbesondere durch ihre malerischen Seen und beeindruckenden Naturphänomene. Die Region ist bekannt für ihre Stauseen, historischen Klöster und Vulkanlandschaften, die sowohl Wanderer als auch Wassersportler anziehen.

Stausee Obermaubach: Ein Blick ins Wasser

Der Stausee Obermaubach, gelegen bei Düren, ist von einer idyllischen Landschaft umgeben und beherbergt eine besondere Attraktion: die höchste Fischtreppe in Nordrhein-Westfalen. Besucher haben die Möglichkeit, Fische durch einen verglasten Unterwasserbereich zu beobachten, der einen einzigartigen Blick auf das Aquarienleben in der Natur bietet.

Obwohl der Stausee zahlreiche Freizeitaktivitäten ermöglicht, dient er in erster Linie der Stromerzeugung. Ein Kraftwerk am Fuß des Damms speist seit 1968 Strom in das Netz ein. Wanderwege und ein Wasserlehrpfad laden zur Erkundung ein, während Wassersportler hier ebenfalls auf ihre Kosten kommen. Informationen zu Freizeitangeboten und Tretbootverleih sind am Kiosk „Seestern“ erhältlich.

Laacher See: Ein historisches Gewässer

Der Laacher See, der größte See in Rheinland-Pfalz, ist ein weiteres Highlight der Region. Er gilt als bekanntestes Gewässer vulkanischen Ursprungs in Deutschland. In unmittelbarer Nähe befindet sich die fast 1.000 Jahre alte Abtei Maria Laach, die von Benediktinermönchen bewohnt wird. Besucher können das Kloster besichtigen, im Café einkehren oder im Gastflügel übernachten, um das Klosterleben näher kennenzulernen. Die Autobahn A61 ermöglicht eine einfache Anreise.

Wasserfall von Dreimühlen: Ein Naturdenkmal

Der Wasserfall von Dreimühlen, südlich von Ahütte gelegen, ist ein weiteres Naturhighlight, das keinen See, aber ein beeindruckendes Naturschauspiel bietet. Er ist aus Kalkablagerungen dreier Zuflüsse des Ahbaches entstanden und wächst kontinuierlich. Aufgrund seiner Einzigartigkeit wurde er zum Naturdenkmal erklärt. Um den Wasserfall zu erreichen, ist eine kleine Wanderung vom Parkplatz in Üxheim-Ahütte erforderlich.

Urftsee: Die älteste Talsperre der Eifel

Mitten im Nationalpark Eifel befindet sich die älteste Talsperre der Region, die 1899 erbaut wurde. Der Urftsee wurde nicht nur zum Hochwasserschutz, sondern auch zur Energiegewinnung und Trinkwasserversorgung konzipiert. Die Talsperre hat ein Fassungsvermögen von 45,5 Millionen Kubikmetern und bietet von der „Eifel-Blick Urftstaumauer“ einen Panoramablick über die umliegende Natur. Wanderwege laden zur Erkundung der Umgebung ein, während zahlreiche Lokale an der Staumauer für Erholung sorgen.

Rursee: Ein beliebtes Ziel für Ausflügler

Der Rursee ist in der Eifel ein bekanntes Ziel und von einer bewaldeten Berglandschaft umgeben. Er lässt sich sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad erkunden. Für weniger Aktive besteht die Möglichkeit, ein Pedelec zu mieten. Wer den Rursee vom Wasser aus erleben möchte, kann an einer der Rundfahrten teilnehmen oder Aktivitäten wie Stand-up-Paddling und Kanufahren ausprobieren. Vor Ort gibt es zahlreiche Restaurants und Cafés, die zum Verweilen einladen.


Quellen: t-online

Bildquelle: Bildquelle: J Z auf Unsplash

Ronny Winkler