Ein rundes Jahrzehnt kickte er im Trikot seines Bundesliga-Vereins. Sein Tod löste große Bestürzung aus.
Fußball-Profi gestorben

Ein rundes Jahrzehnt kickte er im Trikot seines Bundesliga-Vereins. Sein Tod löste große Bestürzung aus.
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Gerd Schommen hat Borussia-Geschichte mitgeschrieben – über viereinhalb Jahrzehnte. 1955 kam er vom 1. FC Mönchengladbach, wo er noch Torwart war, zu den Borussen.
In seinem letzten aktiven Fußballer-Jahr besuchte Schommen bereits die Sporthochschule in Köln, um seinen Fußballlehrerschein zu erlangen. Sein damaliger Trainer Hennes Weisweiler hatte dem Mittdreißiger nämlich klar gemacht, dass er lieber auf einen Wechsel zum FC St. Gallen verzichten solle und stattdessen im Trainerstab des VfL anheuern könne.
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Als langjähriger Amateurtrainer war Schommen fortan für den Unterbau verantwortlich, viele spätere Bundesligastars formtet er mit seinen Händen. Schommen kümmerte sich als engagierter Mannschaftsbetreuer um komplette Organisation rund um die „FohlenElf“ – er koordinierte die Ablauflogistik aller Auswärtsspiel-Trips, buchte Hotels und Flüge usw.
Zehn Westdeutsche Meisterschaften, eine Deutsche Meisterschaft mit der B-Jugend, eine Pokal-Finalteilnahme mit den A-Junioren – das waren die Erfolgs-Erlebnisse des Gerd Schommen.
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Auch privat war Schommen eng mit Borussia verbunden. Den Eltern seiner Frau Christa gehörte das damalige Borussen-Vereinslokal „Schumacher“ an der Eickener Höhe.
1999 beendete er schließlich sein Engagement beim VfL, blieb dem Verein aber immer verbunden. Schommen, der im Alter von 88 Jahren starb, war ein echter Borusse. „Borussia wird Gerd Schommen immer ein würdiges Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen,“ schreibt der Verein auf seiner Homepage
Quelle: RP, Borussia Mönchengladbach








