Gaby Köster äußert in einem Interview ihre finanziellen Sorgen und die Belastungen durch ihre Pflegesituation nach einem Schlaganfall, der ihre Karriere beendete. Sie kritisiert die Politik und fordert ein Umdenken im Pflegebereich.
Gaby Köster äußert sich zu finanziellen Sorgen und ihrer Pflege

Gaby Köster spricht über ihre aktuelle Lebenssituation
Die Kölner Komikerin Gaby Köster hat in einem Interview ihre besorgniserregende Lage offenbart. Nach einem Schlaganfall im Jahr 2008, der ihre Karriere abrupt beendete, ist sie auf einen Rollstuhl angewiesen. Köster äußerte, dass sie finanzielle Schwierigkeiten hat und die Rückkehr ins Fernsehen vermisst. Sie beschreibt ihre Situation als belastend und hat Angst vor der Zukunft.
Pflegesituation und Unterstützung
Köster berichtet von ihrer Pflegesituation, die sie stark belastet. Sie hat die Pflegestufe zwei und ist nicht in der Lage, selbstständig zu kochen. Wenn sie bei der Krankenkasse eine höhere Pflegestufe beantragt, wird ihr mitgeteilt, dass sie nicht ausreichend dement sei und der Schlaganfall bereits lange zurückliege. Ihr Gewicht beträgt nur noch 58 Kilo bei einer Körpergröße von 1,76 Metern, was sie als ernstes Problem ansieht.
Kritik an der Politik
Die Komikerin fühlt sich von der Politik im Stich gelassen. Sie betont, dass sie in ihrem Leben viel Steuern gezahlt hat und kritisiert den Umgang mit Menschen in ihrer Situation. Ohne die Unterstützung von Freunden und Nachbarn wäre ihre Lage noch schwieriger. Sie hat eine Reinigungsfrau und eine Nachbarin, die sich um sie kümmern, was für sie von großer Bedeutung ist.
Forderungen an die Politik
Köster fordert ein Umdenken in der Pflegepolitik. Sie wünscht sich, dass Politiker selbst Erfahrungen im Pflegebereich sammeln, um die Herausforderungen besser zu verstehen. Ihrer Meinung nach reicht es nicht aus, das Pflegepersonal nur zu applaudieren, da dies nicht ausreicht, um deren Lebensunterhalt zu sichern. Sie kritisiert die Behandlung von Menschen in Pflegeeinrichtungen und betont, dass viele von ihnen lange für das Land gearbeitet haben.
Provokante Äußerungen
In einem weiteren Punkt äußert sie sich provokant über die Herkunft der Pflegekräfte. Sie stellt fest, dass ein großer Teil der Beschäftigten in Pflegeheimen und Krankenhäusern aus dem Ausland stammt und hofft, dass auch Politiker in solche Situationen geraten, um die Realität besser zu begreifen.
Neuer Dokumentarfilm über Gaby Köster
Ab dem 14. Juli 2026 wird Gaby Köster in dem Dokumentarfilm „Was haben wir gelacht“ zu sehen sein. Der Film thematisiert das Frauenbild in deutschen Fernsehsendungen der 1990er und frühen 2000er Jahre. Köster war in dieser Zeit eine der wenigen Frauen in der Comedy-Szene und gilt als Pionierin.
Erfahrungen aus der Vergangenheit
Rückblickend betrachtet Köster ihre Zeit in der Kneipe als eine wertvolle Vorbereitung auf das Fernsehen. Sie hat dort viele Erfahrungen gesammelt, die ihr geholfen haben, sich in der Branche durchzusetzen. Sie erkennt, dass ihre Arbeit auch eine gesellschaftliche Bedeutung hat und sieht sich in der Lage, Themen anzusprechen, die anderen möglicherweise verwehrt bleiben.
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Quellen: t-online
Bildquelle: KI generiert








