Der Obersee in der Eifel, nur 90 Minuten von Köln entfernt, ist ein malerischer Stausee, der oft übersehen wird und an die Fjorde Norwegens erinnert. Er bietet ruhige Wanderwege und ist ein Geheimtipp für Naturliebhaber.
Geheimtipp für Naturfreunde: Der Obersee in der Eifel

In der Nähe von Köln, etwa 90 Minuten entfernt, befindet sich ein malerischer Stausee, der von den sanften Hügeln der Eifel umgeben ist. Während der Rursee, einer der größten Stauseen Deutschlands, weithin bekannt ist, bleibt der Obersee oft unentdeckt. Dieser kleinere See, der in den 1950er-Jahren angelegt wurde, bietet besonders im Frühjahr eine idyllische Uferlandschaft, die an die Fjorde Skandinaviens erinnert.
Der Obersee liegt in unmittelbarer Nähe zum Rursee und der Urfttalsperre. Viele Wanderer konzentrieren sich auf die bekannteren Gewässer, wodurch der Obersee zu einem echten Geheimtipp für Naturliebhaber wird. Selbst an Wochenenden und in den Schulferien sind die Wanderwege am Obersee oft wenig frequentiert, was den Besuchern die Möglichkeit gibt, die Ruhe der Eifel in vollen Zügen zu genießen.
Obersee: Ein verstecktes Juwel in der Eifel
Der Obersee ist der kleinste der drei Stauseen im deutsch-belgischen Grenzgebiet. Er wird von der Rur gespeist, die aus dem Hohen Venn nach Deutschland fließt, bevor sie am Paulushofdamm gestaut wird. Nördlich des Obersees schließt sich der Rursee an, während von Osten Wasser aus der Urft-Talsperre in den Obersee fließt.
Östlich des Ufers befindet sich das ehemalige Gelände des Truppenübungsplatzes Vogelsang, das bis 2005 vom belgischen Militär genutzt wurde. Dort errichteten die Belgier ein kleines Dorf mit verschiedenen Einrichtungen. Im Jahr 2006 wurde das Gelände an die Bundesrepublik Deutschland übergeben.
Anreise und Erkundung des Obersees
Die Anreise zum Obersee gestaltet sich von Köln aus unkompliziert. Autofahrer erreichen den See in etwa eineinhalb Stunden über die A553 und A1. Parkmöglichkeiten sind an der Touristeninformation in Rurberg sowie am Ufer vorhanden, jedoch gebührenpflichtig.
Für Wanderer bietet sich eine Umrundung des Obersees als Tagesausflug an. Die Strecke umfasst etwa 16 Kilometer und führt über den Paulushofdamm sowie die Urft-Talsperre. Entlang des Weges informieren große Tafeln über die Geschichte der Talsperren. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da die Wanderwege gut ausgebaut sind, aber teilweise uneben sein können.
Besucher, die eine Pause einlegen möchten, finden entlang des Ufers zahlreiche Bänke. Am Ende der Runde gibt es in der Nähe des Paulushofdamm oder im nahen Rurberg verschiedene Möglichkeiten, sich zu erholen und die Natur zu genießen.
Quellen: t-online
Verborgene Wildnis: Die urwüchsigen Buchenwälder der Feldberger Seenlandschaft
„`
Bildquelle: ai-generated-gemini








