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Geldtransporter-Überfall in Berlin – Täter auf der Flucht!

Am Freitagmorgen spielen sich auf dem Berliner Nobel-Boulevard Kurfürstendamm dramatische Szenen ab! Vier Männer, als „Müllmänner“ verkleidet und mit Sturmhauben getarnt, räumen Geldkassetten aus einem blauen Transporter in einen weißen, großen Beutel.

Foto: Depositphotos/Unsplash

Am Freitagmorgen spielen sich auf dem Berliner Nobel-Boulevard Kurfürstendamm dramatische Szenen ab! Vier Männer, als „Müllmänner“ verkleidet und mit Sturmhauben getarnt, räumen Geldkassetten aus einem blauen Transporter in einen weißen, großen Beutel. Ein Sicherheitsmann liegt am Boden, kann nur beobachten, wie die Täter anschließend davonstürzen.

Der Überfall fand an der Ecke Kurfürstendamm/Bleibtreustraße statt. Die Geldboten wollten gerade Automaten in der Volksbank-Filiale auffüllen, als ein Audi vorfuhr. Laut eines Polizeisprechers bedrohten die Räuber die Wachleute mit Schusswaffen und versprühten Reizgas.  

Den Tätern erbeuteten mehrere Geldkassetten. Die Höhe der Beute ist bislang unbekannt.

Eine Zeugin berichtete: Es seien vier Täter gewesen, diese Aussage belegen auch Bilder einer Überwachungskamera.

Ein Mann habe zwei Pistolen auf die Zeugin und ihre Mitfahrer gerichtet. Zwei Komplizen hätten „Säcke mit Geld transportiert“ und in einen Wagen gelegt. Ein Mann habe am Steuer des silberfarben Fluchtwagens gesessen.

„Das Vorgehen spricht dafür, dass das relativ organisiert war. Die Täter sind rücksichtslos vorgegangen, um an die Beute zu gelangen. Es wurde Gewalt angewendet“, berichtet ein Polizeisprecher.

Wie die Polizei mitteilte, wurde ein  verlassener Audi gleichen Typs in der Urbanstraße in Kreuzberg gefunden.

Ein  ausgebrannter Audi wurde nahe der Stadtautobahn A100 in Schöneberg gefunden. LKA-Ermittler prüfen nun, ob hier ein Zusammenhang besteht.

Ein Polizeisprecher: „Natürlich werden auch Zusammenhänge zu vorangegangenen Taten geprüft.“

Organisierter Kriminalität oder Clan-Kriminalität, dass ist bislang offen.

nf24