Genehmigung zur Exekution von Nidal Hasan, dem Fort-Hood-Amokläufer Am 6. Oktober 2026 erteilte US-Präsident Donald Trump, wie das US-Verteidigungsministerium berichtete, die Genehmigung zur Exekution von Nidal Hasan.
Genehmigung durch Trump: Entschied die US-Armee über Nidal Hasans Schicksal?

Genehmigung zur Exekution von Nidal Hasan, dem Fort-Hood-Amokläufer
Am 6. Oktober 2026 erteilte US-Präsident Donald Trump, wie das US-Verteidigungsministerium berichtete, die Genehmigung zur Exekution von Nidal Hasan. Dieser war 2009 auf dem Militärstützpunkt Fort Hood für den Tod von 13 Menschen verantwortlich. Verteidigungsminister Pete Hegseth schlug vor, die Vollstreckung des Urteils durch ein Erschießungskommando der US-Armee durchzuführen, was Trump zustimmte.
Der genaue Zeitpunkt und der Ort der Hinrichtung werden von Hegseth festgelegt. Der Pentagonsprecher Sean Parnell erklärte, dass nun der “Tag des Gerichts” für Hasan gekommen sei. Dies wird als die erste militärische Hinrichtung seit 1961 betrachtet.
Hintergründe des Amoklaufs
Nidal Hasan, ein muslimischer US-Bürger mit palästinensischen Wurzeln, verübte am 5. November 2009 einen Amoklauf auf dem Fort-Hood-Stützpunkt. Bei diesem Vorfall tötete er zwölf Soldaten und einen Zivilisten, während er 30 weitere Menschen verletzte. 2013 wurde Hasan von einem Militärgericht zum Tode verurteilt, nachdem festgestellt wurde, dass seine Taten von der Ideologie des Terrornetzwerks Al-Kaida beeinflusst waren.
Während des Amoklaufs wurde Hasan selbst angeschossen und ist seitdem teilweise gelähmt. Bei seinem Gerichtsverfahren entschied er sich, seine Verteidigung selbst zu übernehmen, ohne Zeugen zu benennen oder eigene Aussagen zu machen. Seine Pflichtverteidiger vermuten, dass er absichtlich die Vollstreckung der Todesstrafe anstrebt.
Debatten über die Todesstrafe
Die Genehmigung von Hasan’s Hinrichtung erfolgt vor dem Hintergrund einer intensiven Debatte über die Todesstrafe in den USA. Besonders nach einem Skandal um eine misslungene Exekution, die in der Öffentlichkeit für Aufregung sorgte, wird das Thema stark diskutiert. Hasan hatte in der Vergangenheit geäußert, dass er auf seine Kameraden feuerte, weil diese seiner Meinung nach an einem “illegalen Krieg” gegen Muslime beteiligt seien.
Die Entscheidung von Trump und Hegseth wird aus verschiedenen Perspektiven kritisch hinterfragt, insbesondere im Hinblick auf die rechtlichen und ethischen Aspekte, die mit der Todesstrafe im Militärrecht verbunden sind.
Quellen: n-tv, Der Spiegel
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.








