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Gerichtliche Maßnahmen gegen Krah im Zuge des Konflikts mit Böhmermann

Maximilian Krah, AfD-Bundestagsabgeordneter, sieht sich einem Haftbefehl des Amtsgerichts Chemnitz gegenüber. Der Hintergrund ist ein Rechtsstreit mit Jan Böhmermann, der aus einer umstrittenen Podcastäußerung resultiert und Krah mit finanziellen Konsequenzen konfrontiert.

Nach Rechtsstreit mit Böhmermann: Bericht: Gericht erlässt Haftbefehl gegen Maximilian Krah
Marcus Popillius via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Maximilian Krah, ein Bundestagsabgeordneter der AfD, sieht sich einem Haftbefehl gegenüber, der offenbar vom Amtsgericht Chemnitz ausgestellt wurde. Dieser rechtliche Schritt steht im Zusammenhang mit einem Konflikt, der sich um eine Äußerung des Satirikers Jan Böhmermann dreht. Krah hatte eine Klage gegen Böhmermann eingereicht, nachdem dieser in seinem Podcast eine Zuschrift vorlas, in der behauptet wurde, Krah habe im Käfer-Zelt des Oktoberfestes 200 Flaschen Champagner bestellt.

Das Gericht entschied zugunsten von Böhmermann und stellte fest, dass tatsächlich nur „rund 50“ Flaschen bestellt wurden. Trotz dieser Niederlage weigert sich Krah, die ihm auferlegten Prozesskosten zu begleichen. Der Satiriker musste zunächst etwa 5.000 Euro durch ein Vollstreckungsverfahren eintreiben, während derzeit noch 296,26 Euro offen sind.

Im Juli wurde ein Termin zur Vermögensauskunft durch eine Gerichtsvollzieherin angesetzt, zu dem Krah jedoch nicht erschien. Aufgrund der Vertraulichkeit des Verfahrens äußert sich das Amtsgericht Chemnitz nicht zu dem Fall. Böhmermanns Anwalt, Sebastian Gorski, betonte, dass es unhaltbar sei, dass ein Bundestagsabgeordneter seine gesetzlichen Verpflichtungen nicht erfülle.

Auf eine Anfrage reagierte Krah überrascht auf die ständigen Forderungen und erklärte, sein Anwalt werde diese prüfen. Er bezeichnete Böhmermann als „Widerling“ und erklärte, dass er nur widerwillig zahlen würde. Zudem behauptete er, keine Kenntnis von dem Termin mit der Gerichtsvollzieherin gehabt zu haben.

Der Streit zwischen Krah und Böhmermann zieht sich nun bereits über einen Zeitraum von fast zwei Jahren hin und hat ernsthafte rechtliche Konsequenzen für den Politiker zur Folge. Die öffentliche Aufmerksamkeit auf diesen Fall könnte auch die Wahrnehmung der AfD und ihrer Vertreter in der politischen Landschaft beeinflussen.


Quellen: n-tv, Berliner Morgenpost

Bildquelle: Marcus Popillius via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

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TS