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Hacker übernehmen Warn-Apps in der Ukraine und Russland: Alarmmeldung ohne echte Gefahr

Die ukrainische Luftwaffe bestätigte einen Hackerangriff.

Strahlungsalarm ohne Strahlung: Hacker kapern Warn-Apps in der Ukraine und Russland
Tima Miroshnichenko auf Pexels

Ausgerechnet ein System, das Menschen schützen soll, hat falsche Gefahrenmeldungen verbreitet: In der Ukraine erhielten Nutzer der App „Air Alert“ Warnungen vor angeblicher radioaktiver Strahlung in Kiew. Eine solche Strahlengefahr bestand nach Behördenangaben nicht.

Die ukrainische Luftwaffe bestätigte einen Hackerangriff. Auch vor chemischen Angriffen soll zeitweise fälschlicherweise gewarnt worden sein. Wer eine entsprechende Nachricht gesehen hat, hatte es demnach mit einer manipulierten Meldung zu tun.

Auch russisches System betroffen

Das russische Katastrophenschutzministerium meldete ebenfalls eine massive Cyberattacke auf seine Warn-App. Nach einem Bericht der Staatsagentur Tass wurden Falschinformationen verbreitet. Die Behörde arbeitete an der Wiederherstellung des Systems.

Das ukrainische Zentrum für strategische Kommunikation machte Russland für den Angriff auf „Air Alert“ verantwortlich. Das ist eine ukrainische Zuschreibung; eine unabhängige Bestätigung der Urheberschaft liegt in den ausgewerteten Berichten nicht vor. Für die russische App wurde zunächst kein Verantwortlicher benannt.

Die Vorfälle treffen einen besonders sensiblen Bereich des Krieges: Zivilisten müssen sich bei Luftangriffen auf schnelle und verlässliche Warnungen verlassen können. Falschalarme können dieses Vertrauen erschüttern.


Quellen: tagesschau

Bildquelle: Tima Miroshnichenko auf Pexels

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

Ricardo Bohn